26 Januar 2018 | Politik

Deutschland in US-Prozess offiziell vertreten

Windhoek/New York (dpa/fis) - Im möglichen US-Prozess der Herero- und Nama-Gruppen gegen die Bundesregierung ist Deutschland nun offiziell vertreten. US-Anwalt Jeffrey Harris nahm am Donnerstag für Deutschland an einer kurzen Gerichtsanhörung in einem Bezirksgericht in New York teil, bei der erneut Fragen für ein mögliches Verfahren besprochen wurden. Zu bisherigen Anhörungen hatte Deutschland offiziell keinen Vertreter geschickt.

Ob es zu einem Prozess kommt, ist unklar. Unter anderem wegen des Todes einer der Hauptkläger muss die Klage in abgeänderter Form eingereicht werden. Harris hält die Gerichtsbarkeit der USA in dem Fall zudem für nicht gegeben. Erst vor wenigene Tagen hatte die deutsche Botschaft in Windhoek den Standpunkt der Bundesrepublik erklärt, nämlich dass diese das Gericht in dieser Sache als nicht befugt ansehe, weil dies die „Staatenimmunität“ verletze (AZ berichtete).

Die Herero- und Nama-Gruppen wollen wegen des Kolonialkrieges 1904-08 in Deutsch-Südwestafrika, den die Regierungen Namibias und Deutschlands als Völkermord bezeichnen, von der Bundesrepublik Entschädigung wahrscheinlich in zweistelliger Milliardenhöhe einklagen. Die nächste Gerichtsanhörung ist für den 3. Mai geplant.

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