04 November 2019 | Lokales

Deutscher Kulturrat will hiesigen Nachwuchs erreichen

Der gekürzte, im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Deutschen Kulturrates (DKR) am Samstag in Windhoek verlesene Jahresbericht des Vorsitzenden:

Diesjährige Jahreshauptversammlung ist aus zwei Gründen eine ganz besondere: Zum einen haben wir den Verlust unseres Vorsitzenden und Freund Eckhart Mueller zu beklagen. Er führte den DKR mehr als 20 Jahre durch Höhen und Tiefen mit unermüdlichem Einsatz und stieß dabei auch oft auf Widerstand. Seine persönlichen Kontakte halfen dem DKR viele Projekte anzustoßen und umzusetzen.

Posthum gebührt ihm für seine Verdienste der größte Dank! Zum anderen müssen wir den DKR kritisch beleuchten und gemeinsam beurteilen, wie die Zukunft aussehen könnte. Der langjährige Vorsitzende ist nicht mehr da – was nun? Es ist die Gelegenheit, den DKR und seine Daseinsberechtigung auf den Prüfstand zu stellen.

Leider haben im Berichtszeitraum keine Mediengespräche stattgefunden, was wir aber regelmäßig machen sollten. Diese Gespräche sind für uns sehr wichtig, um vor allem viele Menschen zu erreichen, besonders die jungen. Die jährliche Lehrerauszeichnung Projekt Lilie fand am 28. September statt. Der Galaabend war auch in diesem Jahr gut besucht und kam sehr gut an. Das vom 7. bis zum 10. März an der DHPS ausgetragene Kulturfest war auch sehr gelungen. Das Motto lautete „Treffpunkt Tiere – Deutschland trifft Namibia“ und mit dabei waren Schüler der Privatschulen Grootfontein, Otjiwarongo, Omaruru und Swakopmund, die Deltaschule Windhoek, die DHPS und die Meerdorfer Musikschule.

Die Schreibwerkstatt, die bereits seit 2000 veranstaltet wird, fand in diesem Jahr im Rahmen der Deutschen Wochen statt. Vom 1. bis zum 3. März trafen sich dazu Literatur- und Schreibbegeisterte aus Namibia auf DKR-Einladung in der Nähe von Gobabis. Insgesamt 13 Teilnehmer/innen beschäftigten sich zwei Tage lang mit den verschiedenen Formen des biografischen und autobiografischen Schreibens. Geleitet wurde die Schulung von den beiden bekannten Schriftstellerinnen Sylvia Schlettwein und Erika von Wietersheim.

An dieser Stelle müssen wir ganz besonders Antje Otto für ihren unermüdlichen, idealistischen Einsatz zum Erhalt unseres kulturellen Erbes danken werden. Sie ist jetzt im wohlverdienten Ruhestand – wer sich jetzt um die nationalen Denkmäler und Artefakte kümmern wird? Auch möchten wir uns für bei der Deutschen Botschaft, der AGDS, den Schulen, ihren Leitern sowie den Lehrern und nicht zuletzt den Medien bedanken. Uns vereint das Ziel, die deutsche Sprache und die deutsche Kultur im Lande zu erhalten und zu fördern. Und ohne Silke Bergemann und Monika Hoffmann würde unsere ganze Organisation nicht funktionieren – ein großes Danke an dieser Stelle!

Francois Hartz, Windhoek

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