10 September 2010 | Wirtschaft

Der Süden gewinnt an Format

Swakopmund/Lüderitzbucht - Die Hafenbehörde NamPort will das kleine, südlich gelegene Hafendorf Lüderitzbucht ganz groß rausbringen. "Der Walvis Bayer Hafen wird einfach zu klein", sagte schon Ben Amathila, Vorsitzender des Parlamentarischen Ausschusses für Wirtschaftsangelegenheiten, natürliche Ressourcen und öffentliche Verwaltung, bei dem zweitägigen Informationsaustauschs mit diversen Parlamentariern vor kurzem in Swakopmund. "Wir müssen Lüderitzbucht nutzen und Botswana und Gauteng/Südafrika als Kunden gewinnen".

Die Pressestelle von NamPort teilte jetzt den Medien mit, dass die Hafenbehörde dieser Tage gleich drei Absichtserklärungen unterzeichnet habe. Zusammen mit dem Karas-Regionalrat, dem Lüderitzbuchter Stadtrat und der Lüderitz Waterfront Development Company (Pty) Ltd will NamPort sich um den Ausbau des Lüderitzbuchter Hafens bemühen und nebenbei auch für einen wirtschaftlichen Aufschwung der kleinen Hafenstadt sorgen.

Das Hauptaugenmerk ist auf die Erschließung von neuen Korridor- bzw. Fernverkehrsstrecken gerichtet, die den Hafen mit den SADC-Staaten, besonders den Nachbarn Botswana und Südafrika, verbinden. Dabei sollen hauptsächlich der Lüderitzbuchter Raumplanungs-Korridor sowie der Trans-Oranje-Korridor ganz besondere Aufmerksamkeit genießen.

NamPort erwäge aber nicht nur, den Hafen zu modernisieren und auszubauen, sondern will, dass gleichzeitig auch die städtische Entwicklung integriert wird. Dazu gehören unter anderem die Allianzen zwischen NamPort und der staatlichen Eisenbahngesellschaft TransNamib sowie dem Bergbau. Bei der Entwicklung des Tourismus und anderen Geschäftspotenzialen sollen Partnerschaftsabkommen (Public Private Partnership, PPP) nicht außer Acht gelassen werden.

Seit März 2008 habe NamPort auf der Suche nach lukrativen Partnern Gespräche mit diversen Interessengruppen geführt. Ende 2009 sei dann das Unternehmen Aurecon mit einer Machbarkeitsstudie in Bezug auf einen Hafenausbau sowie Vertiefung des Hafenbeckens beauftragt worden. Das Ergebnis liege zwar noch nicht vor, werde aber Ende Oktober erwartet, heißt es in der Mitteilung.

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