13 Mai 2019 | Natur & Umwelt

Demonstration zur Erhaltung des Baumbestands in Kavango

Windhoek (ste) - Der Anfang der Demonstration gegen den Raubbau an dem Waldvorkommen in den Kavango-West und -Ost sowie Sambesi-Regionen, zu der die Namibische Umweltschutzgesellschaft (Namibian Environment & Wildlife Society, NEWS) in Windhoek aufgerufen hatte, gestaltete sich anfangs sehr zäh. Doch während des kurzen Marsches von der Windhoeker Polizeistation zum Zoo-Park im Herzen Windhoeks am vergangenen Samstag, wuchs die Menge auf etwa 150 Menschen.

Diese waren dem Aufruf der NEWS gefolgt und wurden von der jungen NEWS-Aktivistin und Studentin Ailla-Tessa Iiyambo angeführt, die im Park eine „Deklaration der namibischen Jugend“. Eine weitere Erklärung der NEWS wurde ebenfalls schriftlich ausgeteilt und beide Schriftstücke sollen laut dem NEWS-Direktor, Dr. John Pallett, in dieser Woche dem Minister für Umwelt und Tourismus, Pohamba Shifeta, sowie seinem Amtskollegen, dem Minister für Landwirtschaft, Wasserbau und Forstwirtschaft, Alpheus !Naruseb, vorgelegt werden.

Beide NEWS und die Iiyambo dankten dem Umweltminister für seinen persönliches Engagement im Kampf gegen den Raubbau, der scheinbar zum größten Teil von Chinesen ausgeführt wird, allerdings mit der Beihilfe der betroffenen Landwirte sowie scheinbar korrupten Beamten die das Fällen, Zersägen und den Transport des Rohproduktes ungeahndet zulassen.

Die Demonstration verlief friedlich, wenngleich einige der Teilnehmer sich vor allem im Park angekommen, zu den Sprechern gesellten und ebenfalls Argumente gegen ein nicht-nachhaltiges Abforsten vorbrachten. Dabei wehrten sie sich gegen „Chinesen, die nicht die lokale Industrie unterstützten und entwickeln, sondern rücksichtslos das billigere Rohprodukt nach China ausführen“. Kurioserweise stellte sich Onesmus Nangombe als Vize-Direktor der Forstwirtschaft vor und beschwerte sich ebenfalls über „korrupte Beamten“.

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