20 November 2020 | Politik

Das versprechen die Parteien:

PDM fordert die Dezentralisierung der Dienstleistungen

Windhoek (ste) - Die amtliche Oppositionspartei Namibias, Popular Democratic Movement (die PDM bot sich 2015 noch als DTA an), erkennt in der kommenden Wahl die Bestätigung, dass freie Namibier dazu berechtigt seien ihre Regierung zu wählen, dass bei der November-Wahl aber auch ein Mandat zur Debatte stehe, Dienstleistungen zu dezentralisieren.

Das Wahlmanifest konzentriert sich auf die Regional- und Lokalwahlen und stellt dabei die folgenden Ziele in den Vordergrund: a) die Bekämpfung von Kriminalität, Korruption und Arbeitslosigkeit auf dem sogenannten Grassroots-Level; b) Ein Namibier, ein Grundstück, c) Eine Toilette pro Familie, und d) Eine Fabrik pro Wahlkreis. „Die Vision meiner Partei bei der Formung einer ‚Neuen Nation‘ ist es, neuen und innovativen Ideen und Ansätzen Impulse zu verschaffen, die auf einer Zusammenarbeit zwischen Gemeinschaften und Organisationen basieren - Bemühungen, die unser Wachstum und Überleben bahnbrechend gewährleisten“, wird McHenry Venaani, der Parteivorsitzende zitiert.

Transparenz, richtungsweisende Dienstleistungen, Rechenschaftspflicht sowie die Zusammenarbeit und der Einsatz innovierender Ideen, seien für Lokalverwaltungen unumgänglich. In Namibia würden mehr als 40 Prozent der Bevölkerung außerhalb der Städte wohnen - sie würden sich übergangen fühlen, während die Korruption zur Unzufriedenheit führe. Der PDM liege an einem Wandel von der herkömmlichen lokalen Regierung zu einer lokalen Verwaltung, mit dem Ziel die Lokalbevölkerung in Entscheidungen sowie die Umsetzung von Plänen, mit einzubinden. Indessen könne die Korruption durch die breitere Einbindung der Interessenträger in die Planung sowie Aufsicht verhindert werden.

Der Bau von 300000 Wohnungen bildet Teil der selbstgesteckten Ziele, allerdings wird kein Zeitplan angegeben. Jeder Person, die minder als 4500 N$ pro Monat verdient, soll ein Grundstück vermacht und „der massenhafte Erbau von kostengünstigen, sozialen Wohnstrukturen“ gefördert werden. Der bereits genannten Zielsetzung entsprechend, sollen massenweise Toiletten errichtet werden. Außerdem sollen entlang der Kunene-, Kavango-, Sambesi- und Oranje-Flüsse alle Wohnungen binnen eines Radius‘ von 10 Kilometern, ihr Trinkwasser kostenlos beziehen dürfen. Ferner soll die Verwendung erneuerbarer Energie vorangebracht werden.

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