31 Dezember 2012 | Lokales

Das Meer ist kein Spielplatz

Wieder hat eine Tragödie das Ferienziel vieler Namibier heimgesucht: In Swakopmund ist am Freitag ein fünfjähriges Kind bei hohem Wellengang ertrunken - vor den Augen der Mutter. Der Fakt, dass ein Kind im Vorschulalter im Beisein seiner Mutter reißenden Fluten zum Opfer fällt, wirft die Frage auf, wie verantwortungsbewusst dieses Elternteil ist.

Das Kind soll zwischen Molenkopf und Jetty bei den Felsen ertrunken sein, also weitab von der Mole bzw. der Bucht, die vom starken Wellengang zum größten Teil geschützt ist. Warum also hat sich die Mutter mit ihrem Kind entschlossen, abseits der Mole die Meeresluft zu genießen und ihr Kind am Strand spielen zu lassen - ohne Aufsicht der Rettungsschwimmern oder gar anderer Badegäste? Zumal man an dieser besagten Stelle die Wucht und Größe der Wellen schon mit dem bloßen Auge erkennen kann. Viele Bewohner und Besucher der Küste wissen, mit welch einer Gewalt hier die See auf das Land trifft. Das Meer ist nun mal kein Spielplatz.

Wie unberechenbar die See sein kann, zeigt der Fall eines 15-Jährigen, der erst am Tag zuvor in der Mole ertrunken sein soll. Natürlich wäre es möglich, mit einem Badeverbot - wie es jetztr wieder diskutiert wird - Tragödien wie dieser vorzubeugen, doch im Fall des fünf Jahre alten Kindes hätte eine Schwimmsperre in der Mole nichts genutzt.

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