30 Dezember 2005 | Lokales

Dampflok bleibt hinter Glas

Die alte Dampflok Martin Luther bleibt auch in dieser Feriensaison hinter verschlossenen Türen und kann momentan lediglich durch getönte Scheiben besichtigt werden. Die Verwaltungsübernahme und die damit geplante Entwicklung um das Museum bleiben vorerst eingefroren.

Swakopmund - Trotzdem ist das Komitee der Touristeninformationsstelle Namib i auch weiterhin fest entschlossen, die von der Stadtverwaltung bereits genehmigten Pläne in die Tat umzusetzen. Das bestätigte die Eigentümerin von Namib i, Almuth Styles, auf AZ-Nachfrage. "Alles hängt jetzt nur von der Entscheidung eines potenziellen Sponsors ab, der das Projekt mit etwa 280000 Namibia-Dollar unterstützen müsste, um den Startschuss für die Bauarbeiten zu ermöglichen", erläutert Styles, die schon im August mit der Entwicklung beginnen wollte, um die Sehenswürdigkeit zur Feriensaison für die Öffentlichkeit zu eröffnen. Kurz nachdem die Verwaltungsübernahme und die Baupläne von der Swakopmunder Stadtverwaltung genehmigt wurden, hatte sich jedoch der Sponsor von dem Projekt zurückgezogen. Seitdem versucht Styles, einen neuen Geldgeber von ihrem Vorhaben zu überzeugen.

Unterdessen kann die Dampflok nur durch die getönten Scheiben besichtigt werden. "Wir können den Schlüssel für die Museumstüren nicht an Reiseunternehmen verleihen. Das wäre viel zu unsicher. Wenn der Schlüssel verloren geht oder es zu Schäden im Museum kommt, tragen wir die Verantwortung. Ich kann aber auch nicht jeden Tag zum Museum fahren, um Schaulustigen die Türen aufzuschließen, das wäre viel zu zeitaufwendig", erklärte sie. Einen Zeitpunkt für einen eventuellen Startschuss für das Projekt mochte sie nicht nennen, um Enttäuschungen zu vermeiden.

Die Leitung von Namib i möchte aus dem Martin-Luther-Museum ein gemeinnütziges Projekt schaffen. Demnach solle nicht nur dem Museum Aufmerksamkeit gewidmet werden, sondern auch das umliegende Areal zu einem kleinen Park mit Marktplätzen, Gehwegen, Toiletten und Parkplätzen gestaltet werden. Dabei soll das ganze Projekt gemeinnützig bleiben, von ehemals benachteiligten Namibiern geführt werden und dem Tourismus zugute kommen. Eintrittsgebühren, Standgebühren für Marktplätze, die Verteilung von Werbebroschüren anderer Unternehmen und Spendegelder sollen die laufenden Kosten für Instandhaltung und Betreibung decken.

Die alte Dampflok Martin Luther wurde im vergangenen Jahr komplett restauriert und hatte zum Schutz gegen Wind und Wetter an ihrem Platz außerhalb Swakopmund ein eigenes "Haus" bekommen. Die Stadtverwaltung hatte danach um Ideen zur Verwaltung des Museums gebeten.

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