11 März 2021 | Gesundheit

Covid-19-Impfprogramm steht bevor

Staatssekretär Nangombe bestätigt ausschließlich SA-Variante

Bisher wird lediglich das Vorkommen der SA-Variante des COVID-19 in Namibia bestätigt, allerdings aus der Zeit, in der auch Südafrika das Vorkommen beklagte. Indessen bestätigt das Gesundheitsministerium den bevorstehenden Empfang verschiedener Impfstoffe. Das Variantenvorkommen soll sich nicht auf das Impfprogramm auswirken.

Von Frank Steffen, Windhoek

In einem Telefongespräch mit dem Staatssekretär des Ministeriums für Gesundheit und Sozialdienste (MoHSS), Ben Nangombe bestätigte dieser der AZ ausdrücklich: „ Wir haben genetische Sequenzierung an 105 COVID-19-Proben aus drei Laboren vornehmen lassen - 81 stammten vom Namibischen Pathologieinstitut (NIP), 12 von Pathcare und 12 kamen von der Universität Namibia (UNAM). Die Proben wurden in der Zeit von August 2020 bis Anfang Februar 2021 genommen und letztendlich haben wir nur die Südafrikanische Variante des COVID-19 festgestellt.“

In einer nachfolgenden Presseerklärung heißt es, dass nur 81 der 105 Proben genetisch sequenziert und analysiert werden konnten. Laut den Ergebnissen, die am 6. März bekannt wurden, gibt es vier Organismengruppen in Namibia. Trotzdem behauptete Nangombe, dass lediglich die Südafrikanische Variante des COVID-19 (20H/501Y.V2/B.1.351) in Namibia bestätigt sei: „16 der 81 brauchbaren Proben, bestätigten diese Variante, und zwar in derselben Zeit, in der auch in Südafrika diese Variante festgestellt wurde.“ Die Proben stammten aus den Regionen Erongo, Omaheke, Ohangwena, Khomas, /Kharas, Oshikoto, Omusati, Otjozondjupa, Oshana und Sambesi, heißt es in der MoHSS-Mitteilung.

Es sei nicht ausgeschlossen, dass die Variante auch in den restlichen Regionen Namibias vorkomme, wobei zu beachten sei, dass sie auch Botswana und Sambia bestätigt worden sei. Namibia setze alles dran die genetische Sequenzierung künftig lokal vornehmen zu können, zumal sich die Resultate direkt auf Grundsatzentscheidungen auswirken würden beziehungsweise müssten.

Indessen wird Namibia voraussichtlich ab Mitte März 108000 Dosen des Impfstoffes Astra Zeneca/Oxford (über die Covax-Fazilität), 100000 Dosen des Mittels Sinopharm (aus China) und 30000 Dosen CoviShield aus Indien empfangen, bestätigte Naemi Shoopala, MoHSS- Direktorin für Primäre Gesundheitsversorgung, der AZ gestern. Man habe sich bereits mit den Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geeinigt, dass alle diese Mittel benutzt werden könnten: „Auch wenn es Varianten gibt, darf nicht vergessen werden, dass sie selbst im schlechtesten Fall immer noch zu 70 Prozent wirksam sind. Wir müssen den Kampf aufnehmen mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, denn die Nachfrage ist groß - wir können nicht länger warten!“

Gestern gab Dr. Kalumbi Shangula in seinem Tagesbericht bekannt, dass 114 der ausgewerteten 959 Proben als COVID-19-infiziert bestätigt wurden; davon stammen mit 56 Neuinfizierten knapp die Hälfte aus der Khomas-Region. 27 der Neuinfektionen seien wieder Schüler, allerdings diesmal aus den ländlichen Gebieten.

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