03 Februar 2017 | Natur & Umwelt

China stört sich an Kritik im Offenen Brief

Windhoek (fis) - In Sorge um den Ruf des eigenen Landes hat die chinesische Botschaft die Namibische Umweltkammer (NCE) gebeten, den Offenen Brief von Dezember 2016 von der NCE-Webseite zu nehmen. Das wurde erst diese Woche bekannt. Der Brief enthält schwere Anschuldigungen gegen chinesische Staatsbürger im Zusammenhang mit Umweltkriminalität in Namibia und zudem die Forderung an die Botschaft sowie Regierung Chinas, gegen diese Verbrechen vorzugehen und auch Kompensation für Schäden zu leisten. Die Kammer bestätigte den Zusammenhang, verteidigte aber ihre Intentionen.

Der Offene Brief sei auf der eigenen Internetplattform durch eine Erklärung ersetzt worden, die die Umweltkammer nach ihrem Treffen mit dem designierten chinesischen Botschafter veröffentlicht hat (AZ berichtete), erklärt NCE-Geschäftsführer Dr. Chris Brown diese Woche auf AZ-Nachfrage. Damit sollten „die gemeinsamen guten Intentionen als Demonstration unserer Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Interesse des Endes der Umweltkriminalität“ gezeigt werden, führte er aus. Es sei deshalb nicht als Abkehr von den Aussagen in dem Brief zu verstehen, betonte Brown. Die Umweltkammer habe der Botschaft einen 7-Punkte-Plan als Vorschlag für künftige Aktionen überreicht, der demnächst diskutiert werden soll.

Wer den kompletten Wortlaut des Offenen Briefes lesen möchte, kann diesen auf der AZ-Webseite www.az.com.na finden, indem dort genau dieser Beitrag aufgerufen wird, an dessen Ende sich ein Link zu dem PDF-Dokument befindet.

http://nmh.com.na/sites/default/files/pdf/OpenlettertoChineseambassador.pdf

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