15 Februar 2021 | Ministerium

Calueque-Kanal renoviert

Gewährleistung der Wasserzufuhr im Norden Namibias

Der Minister für Landwirtschaft, Wasserbau und Landreform (MAWLR), Calle Schlettwein hat am Samstag die Grundsteinlegung für die Renovierungsarbeiten am Omahenene-Olushandja-Kanal vorgenommen. Zu einem Kostenpunkt von 93,5 Millionen N$ soll der Kanal die Versorgung bis runter nach Oshakati verbessern und gewährleisten.

Von Frank Steffen

Windhoek/Oshakati

Als erstes soll der Calueque-Kanal auf der Strecke von der Omahenene-Grenze bis auf die Höhe des Olushandja-Dammes teilweise neu gebaut und andererseits renoviert werden. Der staatliche Wasserversorger NamWater hat zu diesem Zweck zwei Aufträge vergeben. Der erste Teil ging an das Gemeinschaftsunternehmen Radial Truss Industries und Imperative Construction and Engineering, während der zweite Teil der Strecke an Brumar Construction vergeben wurde. Der knapp 150 Kilometer lange Kanal versorgt einige maßgebliche Ortschaften im Ovamboland mit Wasser.

Der gesamte Kanal muss gereinigt und neu versiegelt werden, damit die Wasserversorgung der Wasseraufbereitungsanlagen in Olushandja, Outapi, Ogongo und Oshakati wieder in Ordnung kommt, so Schlettwein. Nahezu 50 Prozent der namibischen Bevölkerung sei von dieser Wasserzufuhr abhängig.

Ursprünglich sollte dieses Projekt auch Wasser wieder zurück in den Süden Angolas, oberhalb von Oshikango, schaffen, doch scheint dies vorerst vom Tisch. Angola hat inzwischen bereits eine eigene Rohrleitung verlegt, nachdem das Projekt auf der namibischen Seite immer wieder verschoben worden war (AZ berichtete).

Das Wasser stammt aus der Calueque-Anlage auf angolanischem Boden und fließt am Omahenene-Grenzposten vorbei, runter auf die Höhe des Olushandja-Dammes – knapp 30 Kilometer östlich der Ortschaft Ruacana und 13 Kilometer entfernt vom Etunda Green Scheme (staatlich-finanzierte Plantage). Von da folgt der Kanal der Hauptstraße bis auf die Höhe der Ortschaft Oshakati.

Schlettwein erinnerte die Anwesenden daran, dass das Projekt bereits 50 Jahre alt sei und der Zahn der Zeit sich nun bemerkbar gemacht habe. Nicht nur die Verwitterung und die Verdampfung, sondern auch die vielen, zum größten Teil illegalen Anzapfstellen, würden sich mittlerweile bemerkbar machen, sodass der gesamte Kanal in Ordnung gebracht werden müsse.

Oshakati leide durch diese Wasserverluste beizeiten unter Wassermangel, so der Minister. NamWater investiere zurzeit etwa 500 Mio. N$ für die Verbesserung der Wasserversorgung in Oshakati. Darum sei es wichtig, die Wasserzufuhr gewährleisten zu können und das sei nur möglich wenn die Abnahme entlang des Kanals reguliert werde.

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