01 Februar 2019 | Sport

Bundesliga-Transferfinale: Clubs investieren knapp 70 Millionen Euro

Viel Trubel zum Ende des Transferfensters

Düsseldorf (dpa) - Verhaltener Start, starker Schlussspurt: In der Fußball-Bundesliga herrschte vor allem in den letzten beiden Tagen vor der Schließung der Transferliste an diesem Donnerstag noch einmal Betriebsamkeit. Am sogenannten «Deadline Day» wechselten noch einige Spieler die Seiten.

Eintracht Frankfurt verpflichtete auf den letzten Drücker noch zwei Spieler. Der in Augsburg in Ungnade gefallene Martin Hinteregger wurde bis Saisonende ausgeliehen. Zudem wurde die Verpflichtung des brasilianischen Abwehrspielers Lucas Melo vom FC São Paulo perfekt gemacht. Die Ablösesumme für den 19-Jährigen mit dem Künstlernamen Tuta soll etwa 1,8 Millionen Euro betragen. Fortuna Düsseldorf sicherte sich die Dienste des polnischen Stürmers Dawid Kownacki, der bis 30. Juni von Sampdoria Genua ausgeliehen wurde.

Am späten Abend wurde Hoffenheims Havard Nordtveit noch an den FC Fulham ausgeliehen. Borussia Dortmunds Profi Shinji Kagawa einigte sich kurz zuvor mit Besiktas Istanbul und wird auf eigenen Wunsch bis zum Saisonende in die Türkei ausgeliehen. Bis zuletzt hatte sich auch Hannover 96 um den 29-Jährigen bemüht.

Der BVB ist bei den Winter-Einnahmen mit großem Abstand Spitzenreiter. Die Borussia nutzte den Reichtum der Premier-League-Clubs und veräußerte US-Talent Christian Pulisic für 64 Millionen Euro an den FC Chelsea. Allerdings wird der 20-jährige Flügelstürmer in der Rückrunde noch auf Leihbasis für den Bundesliga-Tabellenführer spielen. Einen Teil des Geldes reinvestierte Dortmund in den argentinischen U20-Nationalspieler Leonardo Balerdi (15,0/Boca Juniors).

Schalke 04 ging auch auf der Insel einkaufen. Am Mittwoch hatte Schalke die Verpflichtung des 18 Jahre alten Stürmertalents Rabbi Matondo vom nächsten Champions-League-Gegner Manchester City (9,0) vermeldet. Zudem soll Jeffrey Bruma als Leihgabe des VfL Wolfsburg helfen, nach Naldos Abgang die Not in der Abwehr zu lindern.

Mit 40 Profis verließen deutlich mehr Spieler die deutschen Clubs als verpflichtet wurden. Am kräftigsten räumte 1899 Hoffenheim seinen Kader auf. Gleich sieben Profis wurden verliehen. Mit dem brasilianischen Abwehrtalent Lucas Ribeiro (EC Vitoria/4,0 Mio. Euro) kam nur eine Neuer.

BVB-Jäger FC Bayern fühlt sich mit seinem Elitekader offenbar stark genug, die Ziele in drei Wettbewerben zu erreichen. Die Münchner investierten nur zehn Millionen Euro in das kanadische Offensivtalent Alphonso Davies (18 Jahre) - ein erster Schritt zur Verjüngung. Den teuersten Winter-Zugang leistete sich RB Leipzig. Die Sachsen holten für 18 Millionen Euro den 21-jährigen Mittelfeldspieler Amadou Haidara vom Schwester-Club Red Bull Salzburg.

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