14 September 2018 | Natur & Umwelt

Buchter retten gestrandeten Südlichen Zwergwal

Swakopmund/Lüderitzbucht (er) - Dank des schnellen Handelns zahlreicher Bewohner und freiwilliger Helfer aus Lüderitzbucht, konnte am Mittwoch ein gestrandeter Südlicher Zwergwal wieder sicher ins Meer entlassen werden. Allerdings soll der Wal bereits gestern Morgen wieder bei der Grossen Bucht an Land gespült sein - bis Redaktionsschluss konnte dies jedoch nicht bestätigt werden.

Wie das Institut Lüderitz Marine Research (LMR) gestern mitteilte, wurde der gestrandete Wal gegen 8.30 Uhr bei Grosse Bucht unweit Lüderitzbuchts am Strand entdeckt. Es habe sich um einen jungen Südlichen Zwergwal (Balaenoptera bonaerensis) gehandelt, der etwa vier Meter lang gewesen sei. „Obwohl dies für Wale eigentlich klein ist, wog das Tier bestimmt eine Tonne“, heißt es.

Die ersten freiwilligen Helfer vor Ort hätten den Wal mit nassem Laken bedeckt und mit Gummistiefeln Wasser angetragen, um den Zwergwal nicht nur feucht, sondern auch kühl zu halten und vor der stechenden Sonne zu schützen. Am Mittwoch sei gegen 11 Uhr die Ebbe eingetreten. Laut LMR konnte der Wal kurz vor Mittag zurück ins Meer befördert werden, wonach er davongeschwommen sei.

Doch angeblich soll der Wal am gestrigen Morgen wieder an der gleichen Stelle gestrandet sein. Eine Bestätigung blieb aber bis Redaktionsschluss aus. Eine Sichtung von Südlichen Zwergwalen ist während der Sommermonate bei Lüderitzbucht nicht außergewöhnlich. Diese Walart kann über zehn Meter lang werden. Im Jahr 2014 wurde ein Südlicher Zwergwal, in der Nähe Walvis Bays gerettet. Bei der damaligen Strandung hatte es sich ebenfalls um ein Jungtier gehandelt.

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