05 September 2018 | Lokales

Bootseinlass ist „unsicher“

Stadtrat bemängelt Sicherheit der Anlegestelle der Waterfront

Die Swakopmunder Stadtverwaltung will sich mit dem Entwickler der Platz-am-Meer-Waterfront, Safari Investments, über die Zukunft des Bootseinlasses zur Anlegestelle beraten. Das bestehende Konstrukt bietet zu Wasser gelassenen Ski-Booten keine Sicherheit und ohne Korrektur-Maßnahme besteht keine Aussicht auf Besserung.

Erneut steht die Swakopmunder Waterfront-Entwicklung im Kreuzfeuer. Auf der jüngsten Stadtratssitzung wurde die Angelegenheit des Bootseinlasses, welcher zur Anlegestelle führt, besprochen. Zurzeit stellt er wegen bestehender Mängel ein Sicherheitsrisiko dar und kann nicht benutzt werden.

Eine Debatte über die Zukunft des Seerettungs-Instituts von Namibia (SRIN) hatte die neuen Erkenntnisse über den gebauten Kai ans Licht gebracht. Das SRIN ist eine gemeinnützige Organisation, die zu Ferienzeiten Rettungsschwimmer am Badestrand bei der Mole stationiert und in Notfällen Rettungsdienste zur See anbietet. Das Institut mietet ein kleines Bootshaus bei der alten Landungsbrücke, in dem unter anderem ein Schlauchboot untergebracht ist.

Laut ursprünglicher Beschlussvorlage sollte das SRIN seinen neuen Sitz an der neuerbauten Waterfront haben, sobald der Bau abgeschlossen war. Bisher ist dies nicht geschehen und wurde das Thema ein Diskussionspunkt bei einem Treffen mit der Stadtverwaltung. Dabei wurde entschieden, dass das SRIN zunächst an Ort und Stelle bleibt, da ohnehin die meisten Notfälle am Strand zwischen der Landungsbrücke und der Mole vorkommen. Außerdem wurde während des Treffens die Sicherheit des Bootseinlasses an der Waterfront besprochen.

Bei einem weiteren Treffen mit dem Ski-Boot-Verband seien zusätzliche Mängel des risikoreichen Bootseinlasses bekanntgeworden. „Uns wurde berichtet, dass der Bootseinlass am Kai der Waterfront eine Vielzahl Risiken mit sich bringt“, heißt es in der Beschlussvorlage, in der insgesamt neun Risiken vermeldet sind, die es Booteigentümern unmöglich machen, dort ihre Ski-Boote sicher zu Wasser zu lassen.

Im Vordergrund steht der „schmale Ein- und Ausgangskanal“ der künstlich geschaffenen Bucht. Dieser Einlass sei außerdem im „falschen Winkel“ zum Wellengang entworfen worden. „Der Skipper eines Boots kann die Wellen erst sehen wenn es zu spät ist“, heißt es in dem Protokoll. Darüber hinaus sei der Boden des Beckens mit „Felsen und Felsbrocken“ bedeckt, die bei einkehrender Ebbe und daraus folgendem flachen Gewässer eine Gefahr darstellten. Das Becken sei obendrein sehr klein und schränkt die Manövrierfähigkeiten mehrerer Ski-Boote ein.

„Wenn diese Risiken behoben werden sollen, muss der Entwickler weiteres Kapital investieren und bisher ist unklar, ob der Entwickler dazu bereit ist. Es ist allerding sehr unwahrscheinlich, dass der Hafen jemals von Ski-Boot-Eigentümern benutzt werden kann, wenn diese Mängel nicht behoben werden“, schlussfolgerte der Stadtrat. Darum hat der Stadtrat ein Treffen mit dem Entwickler vorgeschlagen, bei welcher Gelegenheit die Zukunft des Bootseinlasses sowie des unzureichenden Beckens besprochen werden soll.

Gleiche Nachricht

 

Viel Fisch aus dem Atlantik

vor 13 stunden | Lokales

Swakopmund (er) – Dank des guten Wetters haben so manche Brandungsangler am vergangenen Wochenende an der zentralen Küste viel Fisch gefangen. Von Swakopmund bis zum...

Süden-Handelsmesse beginnt

1 woche her - 12 September 2018 | Lokales

Windhoek/Keetmanshoop (Nampa/cev) – Heute hat in Keetmanshoop die 62. Landwirtschafts-, Industrie- und Tourismusexpo begonnen, die seit 1956 stattfindet. Austragungsort ist das Westdene-Stadion in der Hauptstadt...

Zeichen der Solidarität

1 woche her - 10 September 2018 | Lokales

Von Nampa und Nina Cerezo, WindhoekKein anderer als ein Straftäter selbst fordert im Fall der neunjährigen Cheryl Avihe Ujaha den Mörder auf, sich der Polizei...

Altpräsident Nujoma besucht Neckartal-Baustelle

1 woche her - 10 September 2018 | Lokales

Namibias ehemaliges Staatsoberhaupt, Sam Nujoma, hat am vergangenen Freitag einen offiziellen Besuch bei der Baustelle des Neckartal-Damms in der //Karas-Region abgestattet. Das teilte die italienische...

Kampf gegen Straßen-Verfall

1 woche her - 10 September 2018 | Lokales

Windhoek (ms) – Die Windhoeker Stadtverwaltung hat das Unternehmen Tau Pele Namibia Construction mit der Rehabilitierung von 20 Straßenabschnitten beauftragt, die diesen Monat beginnen und...

Stadt warnt vor illegalen Stromanschlüssen

1 woche her - 10 September 2018 | Lokales

Von Marc Springer, WindhoekIn einer am Freitag veröffentlichten Presseerklärung weist die Stadt darauf hin, dass in den vergangenen Jahren mindestens sechs Bürger der Hauptstadt durch...

Windhoek gegen Feuer gefeit

1 woche her - 07 September 2018 | Lokales

Von Frank Steffen, Windhoek Eigentümer, bzw. Verkäufer und Käufer, von Eigentumswohnungen waren unlängst über die drakonische Verweigerung von Freigabezertifikaten seitens der Stadt erzürnt, die wegen...

Stadtrat bremst Kamerasystem

1 woche her - 06 September 2018 | Lokales

Von Erwin Leuschner, SwakopmundDie Verzögerung bei der Einführung des Kamera-Überwachungssystems ist bei der jüngsten Stadtratssitzung in Swakopmund ans Tageslicht gekommen. So wurde der amtierende Stadtdirektor...

Aubrey Oosthuizen erhält renommierte Auszeichnung

1 woche her - 06 September 2018 | Lokales

Swakopmund (er) – Aubrey Oosthuizen – ein Name, der für Straßensicherheit in Namibia steht. Oosthuizen ist der Gründer der erfolgreichen Sicherheitsinitiative der Westküste (West Coast...

Bootseinlass ist „unsicher“

vor 2 wochen - 05 September 2018 | Lokales

Erneut steht die Swakopmunder Waterfront-Entwicklung im Kreuzfeuer. Auf der jüngsten Stadtratssitzung wurde die Angelegenheit des Bootseinlasses, welcher zur Anlegestelle führt, besprochen. Zurzeit stellt er wegen...