06 Februar 2019 | Leserpost

Bestehende Bäume bewässern

Betr.: Vom Kuhmist zum Grün für Namibia (AZ-Beilage WAZon, 19.1.2019)

Lieber Herr Kaufmann, Ihr Projekt für eine grüneres Namibia ist natürlich sehr lobenswert und ein guter Anfang. Ich meine aber doch, dass durch die großen Abstände und die langen Trockenperioden, die Chancen auf ein Überleben der Bäume nur bedingt möglich sind. Stellen Sie sich vor, ich suche mir eine hübsche Stelle am Boshua-Pass aus und pflanze mein gekauftes Bäumchen dort ein. Ich bin mehr als 160 km dorthin gefahren und muss nachmittags wieder zurück nach Swakopmund. Auf der Rückfahrt sage ich mir plötzlich: Halt, hier stimmt was nicht. Wenn ich die Verantwortung übernommen habe, muss ich dann, weil oder wenn der Regen ausbleibt, auch am nächsten Wochenende zum Bewässern wieder die gleiche Strecke auf mich nehmen, also insgesamt etwa 320 km fahren, nur um ein kleines Bäumchen zu bewässern, von dem ich nicht weiß, ob es schon verdorrt ist oder abgefressen wurde. Denken Sie an 640 km Abgase und Co2-Emmissionen - ist der ganze Umstand dann eigentlich die Sache wert?

Ich würde Ihnen gerne ein ähnliches Projekt vorschlagen: in Absprache mit anderen freiwilligen Reisenden kann man eine WhatsApp-Gruppe „Bäumchen bewässere mich“ oder „Thirsty Trees“ gründen, die allemal die ca. 10 großen, etablierten Bäume zwischen Swakopmund und Usakos bewässert und pflegt. Jeder hat immer Platz im Auto für etwa 20 Liter Wasser und erfährt nun welche Bäume - die vorher nummeriert wurden - bewässert werden sollen.

Und wenn man gleichzeitig die Aktion „Halte Namibia sauber“ im Herzen mit sich trägt, kann man den Unrat rundherum gleich aufsammeln und tut damit ein gutes Werk für unsere Umwelt. Das macht mir Sinn.

Mit freundlichen Grüßen,

Herbert Schier, Swakopmund

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