29 Mai 2012 | Lokales

Überfall an Windhoeks Stadtrand

Windhoek - "Wir gingen am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr nördlich der Annastraße in Ludwigsdorf am Stadtrand spazieren, da wir wissen wollten, warum im Busch eine breite Schneise geschoben worden war. Wir waren knapp einen Kilometer von den letzten Häusern entfernt, als plötzlich drei junge Männer auftauchten von denen einer ein Messer in der Hand hielt", sagte die bekannte Forscherin Antje Burk. Mit Burk war die durch den Baumatlas bekannte Wissenschaftlerin Barbara Curtis. Die beiden Frauen wurden von den Männern festgehalten, damit sie nicht davonlaufen konnten. Curtis wurde ein Ring vom Finger genommen und Burk nahmen die Kriminellen ihr Handy ab und aus ihrem Rucksack ein Messer, eine Taschenlampe und noch einige Wertsachen. "Dann gab mir der eine Dieb meine SIM-Karte zurück. So etwas habe ich noch nie erlebt oder gehört. Dann verschwanden die Drei im Busch", sagte Burk.

Die beiden Frauen eilten nach Hause und alarmierten die Windhoeker Stadtpolizei, die "sehr schnell vor Ort war aber leider nichts mehr ausrichten konnte". In den vergangenen Wochen sollen mehrere Personen in Ludwigsdorf und in der Nähe des Avis-Damm bedroht und beraubt worden sein. Nachfragen bei der Pressesprecherin der Windhoeker Stadtpolizei, Superintendant Helena Mootseng, erbrachten jedoch bisher keine Bestätigung.

Vor einigen Wochen wurde der bekannte Windhoeker Juwelier, Rolf Adrian, der mit seinem Mountainbike in der gleichen Gegend unterwegs war, von einem Sicherheitsbeamten an- und festgehalten. Allem Anschein nach hatte der Pächter des Stadtgebietes den Auftrag erteilt, dass sich niemand in dem Gebiet aufhalten dürfe. Adrian zufolge drohte der Pächter telefonisch mit der Stadtpolizei und teilte dem Sicherheitsbeamten mit, dass Adrian verhaftet werden solle. Nach etwa vier Stunden wurde Adrian freigelassen. "Es gibt nirgendwo ein Schild, das den Zutritt und Besuch am Stadtrand verbietet", sagte Adrian.

Nachfragen der AZ bei der Windhoeker Stadtverwaltung waren bisher erfolglos, da sich niemand in der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit meldet. Angestellte der Stadtverwaltung verwiesen die AZ an die verschiedensten Beamten, von denen letztendlich immer wieder einer in höherer Position meinte, dass "er nicht mit der Presse sprechen dürfe und der Stadtdirektor Auskunft geben kann". Stadtdirektor Niilo Taapopi war jedoch nicht zu erreichen und reagierte auf keine Nachricht. Pressesprecherin Mootseng konnte keine Auskunft geben wer der Pächter sei und ob es verboten sei das verpachtete Stadtgebiet zu betreten.

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