30 August 2019 | Afrika

Über 3000 Ebola-Fälle im Kongo

Genf (dpa) - Trotz aller Bemühungen zur Eindämmung der Ebola-Epidemie im Kongo sind mittlerweile mehr als 3000 Menschen erkrankt. Bislang gebe es 3004 gemeldete Krankheitsfälle und 2006 Tote (Stand 28. August), wie kongolesische Behörden am Freitag mitteilten.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO rief zu verstärkten Anstrengungen auf, eine der aktuell größten und schwierigsten humanitären Krisen zu bewältigen. Es sei dringend nötig, das dortige Gesundheitssystem zu stärken und es mit den nötigen Mitteln auszustatten, sagte WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Er werde zusammen mit UN-Generalsekretär António Guterres an diesem Wochenende das Land besuchen.
Die Epidemie wütet seit rund einem Jahr vor allem in den Provinzen Nord-Kivu und Ituri im Osten des Landes. In der Zwischenzeit wurden laut WHO rund 200 000 Menschen gegen das Virus geimpft. Nach der verheerenden Epidemie in Westafrika 2014/2015 mit über 11 000 Toten ist dies der bislang schlimmste Ausbruch. Er ist besonders schwer in den Griff zu bekommen, da in der Region etliche Milizen aktiv sind.
Das Nachbarland Uganda bestätigte am Freitag den vierten Ebola-Fall. Das Virus sei bei einer Neunjährigen nachgewiesen worden, die aus dem Kongo eingereist war.
Die Lage im Kongo ist verheerend. Unter den 80 Millionen Einwohnern hätten vier Millionen Menschen wegen der Gewalt ihr Zuhause verlassen, so die WHO. Für 13 Millionen Menschen sei die Versorgung mit Lebensmitteln nicht gesichert. In diesem Jahr grassierten neben Ebola auch die Cholera (15 000 Fälle) und die Masern (161 000 Fälle). Außerdem sterben laut WHO jedes Jahr 48 000 Menschen an Malaria.

Gleiche Nachricht

 

Nahrungsmittelhilfen für Tausende Menschen in Kenia

vor 1 tag - 10 November 2019 | Afrika

Johannesburg (dpa) - Tausende Familien sind in Kenia wegen Überschwemmungen von der Außenwelt abgeschnitten und sollen nun Hilfe vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen bekommen. Das...

UN-Bericht: Türkei, Emirate, Jordanien schicken Waffen nach Libyen

vor 3 tagen - 08 November 2019 | Afrika

New York (dpa) - Der verheerende Bürgerkrieg in Libyen wird nach Angaben von UN-Experten durch illegale Waffenlieferungen von der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten und...

US-Regierung belegt führenden Dschihadisten in Mali mit Sanktionen

vor 3 tagen - 08 November 2019 | Afrika

Washington (dpa) - Die US-Regierung hat einen malischen Dschihadisten wegen terroristischer Aktivitäten mit Sanktionen belegt. Damit soll Amadou Kouffa die Planung und Durchführung weiterer Anschläge...

Haft für Milizenführer aus Kongo

vor 4 tagen - 08 November 2019 | Afrika

Den Haag (dpa) - Das Weltstrafgericht in Den Haag hat den ehemaligen kongolesischen Milizenführer Bosco Ntaganda als Kriegsverbrecher zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt. Zuvor hatten...

Mindestens 37 Tote bei Angriff auf Firmenkonvoi in Burkina...

vor 4 tagen - 07 November 2019 | Afrika

Nairobi (dpa) - Bei einem Angriff auf einen Konvoi mit Beschäftigten des kanadischen Goldproduzenten Semafo sind in Burkina Faso mindestens 37 Menschen getötet und mehr...

Vergessene Arbeiter

1 woche her - 05 November 2019 | Afrika

Von G. Forster und R. E. Krüger, dpaMaputo30 Jahre ist es her. Damals, als die Mauer fiel, wurde José Cossa in Berlin-Schönefeld in einen Flieger...

Ägypten: Mehr als 80 Tote Extremisten bei Einsätzen über...

1 woche her - 04 November 2019 | Afrika

Kairo (dpa) - Bei Anti-Terror-Einsätzen auf der Sinai-Halbinsel in Ägypten haben Sicherheitskräfte binnen rund fünf Wochen mehr als 80 Extremisten getötet. Bei den Razzien im...

Botswanas Präsident verspricht Akzente beim Schutz von Elefanten

1 woche her - 04 November 2019 | Afrika

Gaborone (dpa) - Der Präsident des afrikanischen Binnenstaates Botswana will sich nach seiner Wiederwahl für den Schutz von Elefanten und anderen Wildtieren engagieren. Bei seiner...

Drei Mitarbeiter der Organisation für Migration im Südsudan getötet

1 woche her - 31 Oktober 2019 | Afrika

Juba (dpa) - Drei Mitarbeiter der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind im Krisenland Südsudan getötet worden. Die drei freiwilligen Helfer, eine Frau und zwei...

Extremisten im Verdacht

1 woche her - 31 Oktober 2019 | Afrika

Ouagadougou (dpa) - Bei Angriffen auf ein Dorf im Norden des westafrikanischen Staates Burkina Faso haben Terroristen insgesamt 16 Menschen getötet. Die Extremisten hätten wiederholt...