20 August 2020 | Natur & Umwelt

Behörden untersuchen erschossene und vergiftete Krokodile

Windhoek/Ruacana (cev) – Sowohl namibische als auch angolanische Behörden befassen sich mit offenbar mutwillig getöteten Krokodilen, die entlang des Kunene-Flusses östlich von den Epupa-Fällen gefunden wurden. Das bestätigte gestern der Pressesprecher des Ministeriums für Umwelt, Forstwirtschaft und Tourismus, Romeo Muyunda, gestern schriftlich auf Nachfrage.

Der AZ wurde zuvor von einer „großen Anzahl“ toter Krokodile berichtet, die laut der Quelle ganz offensichtlich erschossen oder sogar vergiftet wurden. Demnach hätten die Täter „Fleisch von Affen mit Gift“ versehen, woran die großen Reptilien zum Teil elendig verendet seien. Unter anderen sei auch der Kadaver eines trächtigen Krokodilweibchens gefunden worden. Zudem hieß es, dass dies keine Seltenheit sei: immer wieder würden Anwohner des Flusses getötete Reptilien finden.

Auf AZ-Nachfrage bestätigte und verurteilte das Umweltministerium die Fälle. „Es wurde eine vorläufige Untersuchung durchgeführt, wonach das Problem vor allem von Angolas Seite ausgeht“, erklärte Muyunda schriftlich. „Wir vermuten zudem, dass es sich um Racheakte infolge von Mensch-Tier-Konflikten mit der örtlichen Bevölkerung handelt.“ Der Pressesprecher versicherte, dass sich die vor Ort zuständigen Behörden um eine Ermittlung bemühen würden.

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