29 Mai 2020 | Lokales

Autovermietung steht still

Hertz-Filialen im südlichen Afrika bleiben aber vorerst geöffnet

Der Autovermieter Hertz hat in den USA und Kanada Insolvenz angemeldet. Grund dafür sind Umsatzeinbrüche wegen der COVID-19-Pandemie. Die Marke gibt es auch in Namibia, gehört aber zu einer südafrikanischen Gruppe, die im südlichen Afrika vorerst aktiv bleibt.

Von Steffi Balzar

Windhoek

Auf der Internetseite der Hertz-Vertretung in Namibia findet man einen Hinweis, laut dem der Autovermieter als unabhängiger Franchisenehmer im südlichen Afrika nicht Teil des Insolvenzverfahrens in den USA ist. Hertz Southern Africa gehört nämlich zur südafrikanischen CFAO-Motors-Gruppe und ist demnach in Südafrika, Namibia und Botswana mit über 40 Standorten weiterhin vertreten.

Versuche der AZ, eine direkte Stellungnahme von Hertz zu erhalten, schlugen fehl: Weder die namibische Vertretung, noch der Firmensitz in Kapstadt wollten sich äußern. Auch Janette Fourie vom Verband für Autovermietung in Namibia (CARAN), dem auch Hertz Southern Africa angehört, zog es vor, zur derzeitigen Lage von Hertz keinen Kommentar abzugeben.

Allerdings teilte sie mit, dass die gesamte Branche zurzeit schwer mit der Lage zu kämpfen habe: Eine Flotte von mehr als 4000 Autos stehe zurzeit still, und selbst bei einer baldigen Öffnung der Grenzen werde der Tourismus nicht sofort anlaufen – die Hochsaison fällt Fourie zufolge in diesem Jahr aus. Zwar sei es möglich, dass sich dennoch Kunden finden lassen, doch angesichts der Maßnahmen gegen die Pandemie und der wirtschaftlichen Folgen sei der lokale Markt äußerst begrenzt.

Auf die Frage, wie sich die geschlossenen Grenzen auf das Geschäft auswirken, gab ein Windhoeker Autovermieter dieselbe Antwort: „Alles steht still.“ Die Betreiber warten zwar auf eine baldige Öffnung der Grenzen, machen sich aber keine falschen Hoffnungen, dass die Reisebranche schnell zur Normalität zurückkehrt. Die meisten Kunden seien Ausländer aus Übersee, erklärte der Besitzer des Unternehmens, der laut eigenen Angaben höchstens mit einem Fünftel der gewohnten Kundschaft rechnet. Mit entgegenkommenden Preisen könne der Markt zwar etwas angekurbelt werden, doch der „Überlebenskampf“ werde wohl noch im kommenden Jahr andauern und junge Unternehmen besonders schwer treffen.

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