30 November 2018 | Leserpost

Ausverkauf der Allgemeinen Zeitung

Mit Befremden nimmt der Leser die FNB-Reklame wahr, die auf der Vorderseite dort auftaucht wo früher die Hauptschlagzeile war. Unten an der Seite eine weitere FNB-Reklame, d.h. zwei FNB-Reklamen auf der Vorderseite der AZ. Eigentlich kann sich eine Bank (ausgerechnet!) gar nicht schamloser einem Leser aufdrängen.

Unter Beihilfe einer Redaktion und Zeitungsleitung bzw. Verlag, natürlich. Macht man darauf als Leser aufmerksam, wird man mit den üblichen Argumenten abgewimmelt: Leserschwund, mediale Verschiebung ins Internet, sinkende Einnahmequellen aufgrund sinkender Reklameinnahmen usw.

Auf der gleichen Seite dann die mediale Entrüstung und minuziöse Berichterstattung, über den Kahlschlag des Caprivi-Zipfels, mit redaktioneller Belehrung des Leitartikels des Redakteurs auf der zweiten Seite. Ich teile die Entrüstung über den Kahlschlag des Caprivi-Zipfels. Ich sehe nicht ein warum für einen chinesischen Gewehrkolben der Caprivi abgeholzt werden soll.

Was mich wundert ist, dass es scheinbar keinem auffällt, dass die rücksichtslose Werbung der FNB auf eurer Vorderseite dem gleichen Kahlschlag, nämlich dem Kahlschlag der Aufmerksamkeit des Lesers gleichkommt. Die Hauptschlagzeile war früher das Mittel, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das dringlichste bzw. sensationelle Anliegen des Tages zu lenken. Dieses Mittel verscherbelt man nun offensichtlich an die Banken.

Es kann hieran gut abgelesen werden, warum die Medien immer mehr an Glaubwürdigkeit verlieren. Es ist immer eine schlechte Strategie andere für etwas zu verdammen was man gerade selber betreibt. Aber in dieser Hinsicht haben die Medien ein dickes Fell. Der Leser/Konsument/Sponsor der Zeitung ist ja auch nur das notwendige Übel. Da ist der geldschwere Reklameschalter (z.B. die Banken) schon interessanter.

Dr. Andreas Vogt

Windhoek

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