31 Dezember 2009 | Kommentar

Ausstieg und Einstieg

Unter den Gestirnen und im Rahmen des Erdumlaufs hat sich der Mensch auf seine Zeitrechnung eingestellt. Darüber hinaus kann er sich kaum etwas vorstellen. Es sei denn er gehört zu den Mathematikern und Physikern, die jenseit von Sonne und Mond in ihrer Sprache Berechnungen zur kosmischen Zeit anstellen, die in der Regel das Fassungsvermögen im Alltag übersteigt.
Der Jahreswechsel ist eine künstliche aber dennoch global verbindliche Zeitregelung, der niemand, ja nicht einmal der Urlaubsaussteiger entrinnen kann. Darüber hinaus ist zum Jahreswechsel im Rückblick jedoch die Bestandsaufnahme angesagt und vorausschauend stehen gute Vorsätze auf dem Programm. Auch wenn sich nicht alle Vorsätze verwirklichen lassen, sollte sich deswegen niemand zynisch darüber hinwegsetzen und meinen, dass deshalb gar kein Vorsatz zu fassen sei.
Im eigenen Bereich gibt es durchaus Dinge, die sich bewegen lassen, wie die Erfahrung es lehrt. Im Zivilbereich mögen sich manche Dinge nicht so leicht ändern lassen, aber gerade dort ist es bei uns notwendig, die Stimme und die Meinung öffentlich einzubringen. Unsere Behörden und das Parlament funktionieren viel besser, wenn sie kritisch begleitet werden. Im Neuen Jahr brauchen wir weniger Nachbeter und politischen Jubel, dafür hartnäckige Sachkritik und Zivilcourage.

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