09 Oktober 2020 | Tourismus

Auf und ab im Tourismus

Mehr internationale Urlauber, doch Unklarheiten bleiben bestehen

Der neue Vorstand des Tourismusdachverbandes (FENATA) will eine integrative Vorgehensweise wählen, um den Tourismus zu fördern. Der Zulauf von Urlaubern aus dem Ausland steigt zwar langsam an, dennoch besteht weiterhin Klärungsbedarf der Rahmenbedingungen.

Von Francoise Steynberg und Steffi Balzar, Windhoek

Der kürzlich neu gewählte FENATA-Vorstand hat sich gestern offiziell dem Umweltminister, Pohamba Shifeta, vorgestellt. Netumbo Nashandi, die für die nächsten zwei Jahre den FENATA-Vorsitz übernimmt, gab an, dass der Tourismus „Jedermanns Sache“ sei und FENATA versuchen werde, sich weiträumig mit unterschiedlichen Interessenvertretern des Sektors zu beraten und diese mit einzubeziehen, um Namibias Tourismussektor wiederzubeleben.

Der Geschäftsführer des Namibischen Tourismusrates (NTB), Digu //Naobeb, gab bei dem Treffen bekannt, dass in dem Zeitraum vom 11. bis zum 28. September durch die Fluglinien Ethiopian Airlines und Eurowings insgesamt 420 Personen nach Namibia geflogen sind. „294 dieser Personen wurden als Touristen eingestuft, wobei 105 der Personen aus Deutschland kamen.“ Laut //Naobeb waren die Ursprungsländer zudem unter anderem Frankreich, Spanien, Russland die USA und das Vereinigte Königreich.

„Namibia eignet sich aufgrund seiner Weite von Natur aus als Reiseziel, wo Abstandhalten kein Problem darstellt. Das müssen wir vermarkten“, sagte der Geschäftsführer ferner. Ihm zufolge hat Namibia die nötigen Sicherheitsregularien für einen unbesorgten Aufenthalt eingeführt. „Nun gilt es nur noch die internen Unklarheiten zu beseitigen, aber ich bin mir sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so //Naobeb.

Unterdessen hatte FENATA gestern einen Brief an alle Interessensvertreter des Tourismussektors gerichtet, in dem diese aufgefordert werden, Punkte zu nennen, die ihm Rahmen der Tourismus-Wiederbelebungsinitiative (TRI) noch Klärung bedürfen. „Um sicherzustellen, dass wir Besuchern eine Urlaubserfahrung liefern, die wir ihnen versprochen haben, ist es wichtig, dass wir all zusammenarbeiten“, so der Brief.

Laut der Erklärung hat FENATA der Regierung am 30. September bereits verschiedene Punkte vorgelegt, die zurzeit noch ungeklärt sind, wie beispielsweise „der Zeitpunkt des negativen COVID-19-PCR-Tests bei der Ankunft (72 Stunden oder 7 Tage).“ Ein weiterer Beratungspunkt sei die „Notwendigkeit eines erneuten Tests für alle ankommenden Reisenden am fünften Tag oder nur für diejenigen mit Symptomen - ähnlich wie in Südafrika, das einen perfekten SADC-Ansatz darstellt.“

Qatar Airways hat indessen mit sofortiger Wirkung alle Flüge nach Namibia eingestellt. So die Aussage der Leiterin des Regionalbüros von Qatar Airways in Namibia, Rasha Mohamad. Grund dafür sind laut Mohamad die derzeitigen Einreiserestriktionen. „Wir peilen momentan an, ab April 2020 Namibia wieder anzufliegen“, sagte sie. Qatar Airways sollte in der kommenden Woche den Flugverkehr nach Namibia erneut aufnehmen.

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