10 Februar 2020 | Polizei & Gericht

Arbeitsunfall führt zu Klage

Windhoek (ms) • Ein ehemaliger Angestellter eines Schrotthändlers, der bei einem Arbeitsunfall seinen rechten Arm verloren hat, will dafür eine Entschädigung von 2,15 Millionen N$ einklagen.

Zur Begründung führt der Antragsteller Marthinus de Waal an, die im südlichen Industrieviertel von Windhoek aktiven Antragsgegner Scrap Salvage bzw. sein ehemaliger Vorgesetzter Etienne Weakly seien für den Unfall haftbar, weil er keine Ausbildung an der Zerkleinerungsmaschine erhalten habe, die er später hätte bedienen müssen. Die Anlage sei aus Italien importiert und von Fachleuten aus diesem Land installiert worden, mit denen er sich nicht habe verständigen können.

Da es keine Bedienungsanleitung für die Maschine gegeben habe, hätte er sich die Funktion des Geräts selbst beibringen müssen, diese aber ohne Anweisung eines geschulten Fachmanns nie vollständig erlernt und sich am 1. September 2016 schwer verletzt, als er versucht habe, Metallteile zwischen dem Förderbrand und den Walzen zu entfernen, die das gesamte Gerät hätten beschädigen können.

Dabei sei zunächst seine Hand und dann sein gesamter Arm in das Innere der Maschine gezogen und „abgerissen“ worden. Dafür macht de Waal fehlendes Sicherheitstraining des ehemaligen Arbeitgebers verantwortlich, der deshalb für die daraus resultierenden Behandlungskosten ebenso haftbar sei, wie seinen dadurch bedingten Lohnausfall und Verlust an Lebensqualität, für die er 2,15 Millionen N$ Schmerzensgeld verdient habe.

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