02 Januar 2019 | Unfälle

Anschlag auf den Philippinen

Explosion vor Einkaufszentrum: Zwei Todesopfer und 24 Verletzte

Kurz vor Silvester eilen auf den Philippinen Hunderte in ein Einkaufszentrum. Plötzlich explodiert davor eine Bombe inmitten von Verkaufsständen. Islamistische Rebellen sollen verantwortlich sein.

Von Deutsche Presse-Agentur, dpa

Manila

Bei einer Explosion vor einem Einkaufszentrum sind auf den Philippinen mindestens zwei Menschen getötet und 24 weitere verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich am Montag nahe der South Seas Mall in Cotabato auf der südlichen Insel Mindanao, wie die Behörden mitteilten. Kurz vor Silvester seien Hunderte Menschen in den Geschäften unterwegs gewesen, um für die Feierlichkeiten einzukaufen, so die Polizei.

Eine zweite Bombe, die nicht explodiert war, sei wenig später auf derselben Straße entdeckt worden, teilte das Militär mit. Unter den Verletzten seien ein vierjähriges Mädchen und mindestens drei Jugendliche, erklärte die Polizei. Ersten Ermittlungen zufolge handele es sich um selbstgebaute Sprengsätze.

Islamistische Rebellen würden für den Bombenanschlag verantwortlich gemacht, sagte Generalmajor Cirilito. Kurz vor einer geplanten Volksabstimmung ist die Lage in der Region angespannt: Im Januar sollen die Bewohner über die Schaffung der neuen autonomen muslimischen Region Bangsamoro auf Mindanao entscheiden.

Die Moro Islamische Befreiungsfront (MILF) hatte seit den späten 1970er Jahren für einen unabhängigen islamischen Staat im Süden der Philippinen gekämpft. Nach 17 Jahren Verhandlungen hatten die Regierung und Rebellen der MILF im März 2014 Frieden geschlossen. In der Region sind jedoch auch andere militante Gruppen aktiv, etwa die islamistische Terrorgruppe Abu Sayyaf.

Die für die Verhandlungen von Regierung und MILF-Rebellen zuständige Bangsamoro-Übergangskommission (BTC) teilte gestern mit, bei dem Anschlag sei einer ihrer Mitarbeiter gestorben. „Es ist wirklich traurig, dass jemand, der für ein Büro arbeitete, das sich um den Frieden in Bangsamoro bemüht, Opfer sinnloser Gewalt wird“, erklärte BTC-Chef Ghazali Jaafar, der auch Vizevorsitzender der MILF ist. Er verurteilte den Anschlag scharf. Sowohl die Regierung als auch die MILF arbeiteten daran, der Region per Gesetz Frieden zu bringen. Bei dem Anschlag könne es sich nur um einen „verzweifelten Versuch handeln, Angst in der Bevölkerung von Cotabato zu säen“.

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