01 Oktober 2015 | Politik

Anrecht auf VIP-Altersresidenz

Windhoek (hf) - Frans Kapofi, Minister der Staatskanzlei, hat auf Kontroversen zum Hausbau reagiert, der aktuell für Altpräsident Sam Nujoma abgewickelt wird, so dass er Anfang nächsten Jahres dort einziehen kann. Die Kontroverse dreht sich um die Fragen, weshalb Nujoma 15 Jahre nachdem er aus dem Präsidentenamt ausgeschieden ist, eine Staatswohnung erhält und ob Nujomas Sicherheit gefährdet sei. Kapofi schildert den Hergang bis dato. Als Nujoma 1989 aus dem Exil heimgekehrt ist, hat SWAPO ihm am Rande von Windhoek ein Wohnhaus gestellt. Das Haus hat er mit seiner Familie 26 Jahre lang bewohnt. Laut Kapofi hat Nujoma 2005 bei seinem Abtritt in den Ruhestand vom Staat kein Haus verlangt, worauf er berechtigt war und ist. Kapofi zitiert ihn von damals, dass er kein Haus vom Staat benötige, weil die Partei ihm schon eins vermacht habe. Weil das Haus jedoch schon über 100 Jahre alt sei und die Bauberatung nach einer Untersuchung befunden habe, dass das Gebäude sich nicht mehr ordentlich renovieren lasse, sondern abgerissen werden müsse, hat das Staatshaus beschlossen, nach dem relevanten Gesetz für Altpräsidenten (Former Presidents´ Pension and Other Benefits Act, Nr. 14, 2012) ein neues Wohnhaus zu bauen: „zu vergewissern, dass Seine Exzellenz eine angemessene Alterswohnung erhält“. Schließlich beruft sich Kapofi auf Namibia als Rechtsstaat, dass solche Fragen unweigerlich durch das Gesetz geregelt würden. Die Bauarbeiten haben im Juli begonnen und sollen im neuen Jahr abgeschlossen sein.

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