14 Mai 2020 | Gesundheit

Angolanern wird geholfen

Windhoek (sb) • Das namibische Gesundheitswesen ist verpflichtet, Menschen medizinische Hilfe anzubieten, egal um wen es sich handelt. In diesem Sinne gibt es auch ein Abkommen zwischen Namibia und Angola, dass es Bürgern beider Länder erlaubt, in den Grenzgebieten des jeweiligen Nachbarlandes einen Arzt oder ein Krankenhaus aufzusuchen. Das erklärte die Vizestaatsekretärin des Gesundheitsministeriums, Petronella Masabane, kürzlich in Windhoek bei einer Podiumsdiskussion bezüglich Angolaner, die in Namibia medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Aufgrund der COVID-19-Pandemie sind die Grenzen derzeit geschlossen, doch bei medizinischen Notfällen werden Ausnahmen gemacht. Wer Hilfe benötigt, muss sich an die zuständigen Behörden wenden. Eine Behandlung in Namibia unterliege zurzeit strengen Auflagen wie beispielsweise eine Isolation des Patienten in dem behandelnden Krankenhaus. Die bilaterale Übereinkunft sei im Interesse der in den Grenzgebieten lebenden Menschen, da einige Krankheiten hochansteckend seien, erklärte die Vizestaatssekretärin.

Für das Abholen von Medikamenten zur Behandlung chronischer Beschwerden gibt es laut Masabane zurzeit ebenfalls eine Sonderreglung. Anstatt die Medikamente persönlich entgegenzunehmen, übergeben die Patienten am Grenzposten den Beamten ihren sogenannten Gesundheitspass (health passport), woraufhin eine Lieferung in die Wege geleitet werde.

Die Grenzen werden laut Masabane kontrolliert, allerdings gibt es auch Schwachpunkte. Daher seien Mitglieder der örtlichen Gemeinden aufgerufen, illegale Grenzübergänge sofort den zuständigen Behörden zu melden, damit Einreisende für 14 Tage in Quarantäne isoliert werden können. Dieselbe Maßnahme gelte für Namibier, die sich unerlaubt zwischen den beiden Ländern bewegt haben.

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