28 Dezember 2012 | Natur & Umwelt

Angler staunen: Kopflose Robbenbabys

Swakopmund - Viele Angler waren in den vergangenen Tagen sehr verwundert, nachdem sie an verschiedenen Stränden eine hohe Zahl kopfloser Robbenbabys entdeckt haben. Dieses Phänomen ist allerdings normal für diese Jahreszeit, ergab die AZ-Recherche.

Vor allem nördlich von Meile 108 haben Angler die verstümmelten Robbenbabies entdeckt. Laut dem Fischereiministerium verendet gewöhnlich zu dieser Jahreszeit eine hohe Anzahl Jungtiere. Die Mütter würden im November oder Dezember die Babys zur Welt bringen, allerdings sei die Sterblichkeitsrate sehr hoch. In manchen Fällen verendeten bis zu 60% der Babys an diversen natürlichen Gründen. Die Jungtiere seien sehr schwach. Sobald sie sterben, würden sie ins Meer getrieben. Sollte die Strömung sehr stark sein, wie in den vergangenen Tagen, könnten die Wellen den Kopf der jungen Tiere wortwörtlich abreißen. Vor allem nahe Lüderitzbucht hätten am Wochenende viele solcher enthaupteter Robbenbabys an Stränden gelegen. Die Tiere nördlich von Meile 108 könnten von der Robbenkolonie beim Kreuzkap stammen.

Die geköpften Robben haben für viele Erklärungsversuche gesorgt. So könnte das ungewöhnlich warme Meerwasser in den vergangenen Tagen Schwertwale (Killer whale) oder Haiarten wie zum Beispiel den Weißen Hai (Great white shark) angelockt haben. Allerdings würden solche Raubtiere wiederum die ganze Robbe fressen und nicht lediglich den Kopf abbeißen. Zudem war man davon ausgegangen, dass Hyänen oder Strandwölfe die Köpfe fressen würden. Ein Angler meinte indes, dass Strandbesucher die Köpfe der Kappelzrobben abschneiden und die Schädel als Trophäe behalten würden. Alle diese Mutmaßungen stellten sie allerdings als unwahr heraus.

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