12 September 2017 | Lokales

Air Namibia entschuldigt sich

Fluggesellschaft schweigt aber zu Beschwerden und Verspätungen

Die Fluggesellschaft Air Namibia hat sich bei ihren Passagieren für das Chaos am Hosea-Kutako-Flughafen entschuldigt, das durch die Einführung der biometrischen Erfassung aller Fluggäste herrscht. Konkrete Details zu den (negativen) Auswirkungen wollte die staatliche Fluggesellschaft jedoch nicht nennen.

Von Stefan Fischer, Windhoek

In einer Pressemitteilung vom Freitag, die Air Namibia gestern auch der AZ zugeschickt hat, informiert die Fluggesellschaft ihre Passagiere über „einige Verzögerungen an unseren Check-in-Schaltern“ des genannten Flughafens. Air Namibia „begrüßt die Implementierung des neuen biometrischen Systems, weil diese Entwicklung Namibias Luftfahrtindustrie mit globalem Niveau in Einklang bringt“, heißt es weiter. Und schließlich: „Air Namibia möchte sich aufrichtig bei allen Passagieren und Kunden für alle durch diese Sache entstehenden Unannehmlichkeiten entschuldigen.“

Wie viele Beschwerden man bereits erhalten und wie viele verspätete Abflüge es durch die chaotischen Zustände am Hosea-Kutako-Flughafen bereits gegeben hat, wollte Air Namibia auf AZ-Nachfrage nicht beantworten. Unternehmenssprecher Paulus Nakawa sagte gestern nur soviel: „Wir wissen, dass sich die Situation mit der Zeit zum Besseren wenden wird.“ Für weitere Details wurde die AZ an die Flughafengesellschaft NAC und das Innenministerium verwiesen.

Der AZ ist durch Passagieraussagen mindestens ein Fall einer Verspätung bekannt, nachdem am Sonntag der Air-Namibia-Flieger nicht wie geplant um 16 Uhr nach Kapstadt startete, weil noch nicht alle Fluggäste die Sicherheitskontrolle passiert hatten.

Das verantwortliche Innenministerium schweigt weiterhin beharrlich; ein AZ-Fragenkatalog von vergangener Woche zur Notwendigkeit und den Kosten des Systems sowie zur Speicherdauer der Daten und zum Handlungsbedarf gegen die Mängel ist trotz mehrfacher Nachfrage auch bis zum gestrigen Redaktionsschluss unbeantwortet geblieben.

Nach der biometrischen Erfassung wird auch in der aktuellen „Frage der Woche“ auf der AZ-Webseite www.az.com gefragt; dort kann man noch bis 14. September seine Stimme abgeben.

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