30 September 2020 | Gesundheit

AIDS-Hilfe aufgestockt

PEPFAR unterstützt weiterhin hiesige HIV-Projekte

Der Notfallplan des US-Präsidenten für AIDS-Hilfe (PEPFAR) unterstützt seit nunmehr 15 Jahren verschiedene hiesige HIV-Projekte. Im kommenden Jahr führt PEPFAR neue Initiativen ein und stellt circa acht Millionen US-Dollar mehr als im Vorjahr für verschiedene Programme zu Verfügung.

Von Steffi Balzar, Windhoek

PEPFAR hat sein Etat für das kommende US-Finanzjahr, das am 1. Oktober beginnt, von 81 Millionen US-Dollar auf 89 Millionen US-Dollar erhöht. Das gab die US-Botschafterin für Namibia, Lisa Johnson gestern in Windhoek bekannt. „Seit Beginn der Arbeit von PEPFAR (United States President’s Emergency Plan For AIDS Relief) in Namibia vor 15 Jahren, hat die US-Regierung fast 1,6 Milliarden US-Dollar in hiesige HIV-Programme investiert“, so Johnson.

Namibia ist laut der Botschafterin weltweit führend, wenn es um die Kontrolle der Epidemie geht. „95 Prozent der HIV-Infizierten kennen ihren Status. 95 Prozent dieser Personen befinden sich in Behandlung und wiederum 92 Prozent der behandelten Personen nehmen regelmäßig ihre Medikamente ein. Das Virus wird somit unterdrückt und ist dementsprechend nicht übertragbar“, so Johnson. Das sind laut der Botschafterin hohe Zahlen, jedoch werde man gemeinsam daran arbeiten, diese Statistik sogar noch zu verbessern.

„ Im kommenden Jahr werden wir spezifische Testverfahren anwenden, die anzeigen, ob sich eine Person erst vor kurzem oder bereits vor längerem infiziert hat (Recency Testing), um sogenannte Hotspots schnell zu identifizieren“, gab Johnson einen Einblick in zukünftige Projekte. Auch die Einführung von Schließfächern mit Zahlenkombinationen sei geplant, damit Patienten in bestimmten Gesundheitseinrichtungen in weniger als zwei Minuten ihre antiretroviralen Medikamente (ART) erhalten könnten.

Eines der Ziele ist laut Carey Spear, der regionalen PEPFAR-Koordinatorin, zusammen mit dem Gesundheitsministerium 50 000 Frauen, die mit HIV leben, Vorsorgeuntersuchungen für Gebärmutterhalskrebs zu ermöglichen. „PEPFAR verdoppelt zudem die Mittel für das DREAMS-Projekt (Determined, Resilient, Empowered, AIDS-free, Mentored, Safe) auf 20 Millionen US-Dollar. Wir wollen die bisherige Zahl verdreifachen und nun 64 000 junge Mädchen erreichen.“ Das Projekt mit Schwerpunkt auf HIV-Prävention bei heranwachsenden Frauen soll von fünf auf neun Bezirke erweitert werden.

Gleiche Nachricht

 

COVID-19-Genesene nehmen zu

vor 4 tagen - 15 Oktober 2020 | Gesundheit

Windhoek (ste) - In dem täglichen Update des namibischen Gesundheitsministers, Kalumbi Shangula, gab dieser gestern bekannt, dass aus den gestern bekanntgewordenen 1133 Testresultaten, 69 positive...

Nur elf Corona-Neuinfektionen

vor 5 tagen - 14 Oktober 2020 | Gesundheit

Swakopmund/Windhoek (er) - Die geringste Ziffer an COVID-19-Neuinfektionen seit etlichen Monaten hat Gesundheitsminister Dr. Kalumbi Shangula gestern bekanntgegeben. lediglich elf neue Virusfälle wurden landesweit bestätigt:...

Neuinfektionen im Gefängnis

vor 6 tagen - 13 Oktober 2020 | Gesundheit

Swakopmund/Windhoek (er) - Gesundheitsminister Dr. Kalumbi Shangula hat das Management von Justizvollzugsanstalten aufgefordert, der Überlastung von Gefängnissen Aufmerksamkeit zu schenken und die Verbreitung von COVID-19...

Tourist mit COVID-19 infiziert

1 woche her - 12 Oktober 2020 | Gesundheit

Swakopmund/Windhoek (er) - In Namibia wurden am Wochenende insgesamt 155 COVID-19-Neuinfektionen bestätigt: 48 am Freitag, 62 am Samstag und 45 am gestrigen Sonntag. Das teilte...

Abwärtstrend bei Neuinfektionen

1 woche her - 08 Oktober 2020 | Gesundheit

Swakopmund/Windhoek (er) - Die Anzahl Neuinfektionen ist weiterhin auf einem Abwärtstrend. Gestern wurden von insgesamt 1 077 eingegangenen Proben das COVID-19-Virus bei 41 Stück nachgewiesen...

Impfstoff-Zulassung: Hundert Experten, Datenberge und ein Countdown

1 woche her - 07 Oktober 2020 | Gesundheit

Von Sandra Trauner, dpaLangen (dpa) - Für zwei Corona-Impfstoffkandidaten hat der Zulassungsprozess bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMA bereits begonnen. Der Wirkstoff BNT162b2 des Mainzer Unternehmens...

Quarantäne für Namibier Pflicht

1 woche her - 07 Oktober 2020 | Gesundheit

Swakopmund/Windhoek (er) - Alle Personen, die nach Namibia Reisen - mit Ausnahme von Touristen - unterliegen einer siebentägigen Quarantäne auf eigene Kosten. Dies brachte...

Todesziffer steigt auf 125

1 woche her - 06 Oktober 2020 | Gesundheit

Swakopmund/Windhoek (er) - 28 Neuinfektionen, zwei COVID-19-Todesopfer: Namibia hat erstmals in drei Tagen zwei neue COVID-19-Todesopfer zu beklagen. Wie Gesundheitsminister Dr. Kalumbi Shangula gestern bekanntgab,...

COVID-19-Status ergibt keinen Sinn

vor 2 wochen - 05 Oktober 2020 | Gesundheit

Von Frank Steffen, Windhoek In der vergangenen Woche aktualisierte das Robert-Koch-Institut (RKI) in Deutschland die Risikoliste der Länder, für die eine Reisewarnung angebracht sei. Das...

Überfüllung wird zum Problem

vor 2 wochen - 02 Oktober 2020 | Gesundheit

Windhoek (sb) - Gestern wurden 108 neue COVID-19-Fälle in Namibia verzeichnet. Davon sind 17 Frauen und 91 Männer. Die Gesamtzahl der Neuinfektionen ist im Vergleich...