29 Mai 2018 | Tourismus

Agama River Camp in der Namib wird verkauft

Windhoek/Solitaire (ste) - Knappe 30 Kilometer südlich der Ortschaft Solitaire am Namib-Rand und keine 10 Kilometer südöstlich der Namib Desert Lodge (Gondwana Collection), liegt das Agama River Camp direkt an der Schotterstraße C19, die zum Sossusvlei führt. Unlängst wurden Gerüchte laut, dass der Gästebetrieb an Chinesen verkauft worden sei, die eine Lodge mit mindestens 150 Zimmern errichten wollen.

Während eines Telefongesprächs mit der AZ, zeigte sich Lodge-Eigentümer John Leach abwechselnd verärgert und amüsiert. Ja, man habe sich auf einen Verkauf geeinigt, doch müsse er erst alle verlangten Freigabebescheinigungen abwarten. „Dies ist ein ganz normaler Handel. Es wäre schön, wenn Menschen nicht immer gleich das Schlimmste vermuten, nur weil Chinesen als Käufer in Frage kommen. Wir anderen kommen ja auch nicht alle von hier und investieren in derlei Betriebe“, berichtete der Vater von zwei kleinen Kindern, der nach vielen Jahren in dieser Gegend, seine Geschäftsinteressen verkleinern will, damit er mehr Zeit für die Familie hat.

Außerdem sei der Verkauf überhaupt nicht das Resultat irgendwelcher politischen Interessen. „Seit Anfang des Jahres verhandelt ein hiesiges Unternehmen mit mir und haben wir uns mittlerweile grundsätzlich auf einen Verkauf einigen können. Das Unternehmen gehört zu 51% Namibiern und die restlichen 49% gehören Chinesen, die sich bereits seit vielen Jahren in diesem Land aufhalten und sich in der Tourismusindustrie etabliert haben“, erklärte Leach und betonte nochmals, dass die betroffenen Geschäftsleute bereits einen ähnlichen Gästebetrieb besitzen und auch ein Reisebüro betreiben.

Die Behauptung, dass ein Riesen-Etablissement die bestehende Infrastruktur ersetzen soll, fand Leach belustigend. Auf jeden Fall habe das Unternehmen vor, mittelfristig die Anzahl der Zimmer von zehn auf etwa 20 zu erhöhen. Auf Dauer könnten daraus sogar 30 Unterkünfte werden, doch mehr wäre wahrscheinlich nicht möglich.

Leach wollte unter Berücksichtigung ihrer Privatsphäre nicht die Namen der Chinesen preisgeben, versicherte aber wiederholt, dass es sich nicht um Menschen handele, die kurzfristig Geld aus dem namibischen Tourismussektor schlagen wollten, sondern dass diese Interessenten seit vielen Jahren Namibia zu ihrem neuen Heimatland gemacht hätten. Der Kauf werde indessen nicht nur aus eigener Tasche finanziert, sondern hätten sich die Käufer an die namibische Entwicklungsbank DBN gewandt und diese werde einen Teil der Finanzierung übernehmen.

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