08 Dezember 2019 | Afrika

Acht Tote bei Terroranschlag in Kenia - Al-Shabaab im Visier

Nairobi (dpa) – Mutmaßlich islamische Terroristen haben im Norden Kenias einen Bus angegriffen und acht Menschen getötet, darunter auch Polizisten. Die Regierung des Landes machte am Samstag Mitglieder der somalischen Terrorgruppe Al-Shabaab für die Attacke vom Freitag im Bezirk Wajir verantwortlich, wie es in einer Mitteilung des Präsidentenbüros hieß. Der Bus war auf der Fahrt in die Stadt Mandera an der Grenze zu Äthiopien, als er in einen Hinterhalt geriet. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

In Wajir haben Bewaffnete mit Verbindung zu Al-Shabaab in jüngerer Zeit verstärkt Terroranschläge verübt. Al-Shabaab ihrerseits unterhält Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida.

Die sunnitischen Fundamentalisten kämpfen seit Jahren in Somalia um die Vorherrschaft und verüben dort immer wieder Angriffe. Seit 2011 unterstützen die kenianischen Streitkräfte dort den Kampf gegen Al-Shabaab. Seitdem kommt es auch in Kenia immer wieder zu Anschlägen. Im Januar griffen Al-Shabaab-Kämpfer einen Hotelkomplex in der Hauptstadt Nairobi an und töteten mehr als 20 Menschen. Die Gruppe rekrutiert auch Kämpfer in Kenia, vor allem an der Küste.

Gleiche Nachricht

 

Lesothos Premier zum Rücktritt gezwungen

1 woche her - 19 Mai 2020 | Afrika

Maseru (dpa) - Lesothos in Bedrängnis geratener Premierminister Thomas Thabane ist vom Staatsrat seines Landes zum Rücktritt gedrängt worden. Das bestätigte der Sprecher von Thabanes...

Ramaphosa erklärt Fahrplan

vor 2 wochen - 15 Mai 2020 | Afrika

Johannesburg (dpa) - Wegen der verheerenden wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise hat Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa Lockerungen der seit sieben Wochen bestehenden Restriktionen angekündigt. Ende Mai...

Corona in Südafrika: Präsident kündigt Lockerung der Restriktionen an

vor 2 wochen - 14 Mai 2020 | Afrika

Johannesburg (dpa) - Wegen der verheerenden wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise hat Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa Lockerungen der seit sieben Wochen bestehenden Restriktionen angekündigt. Ende Mai...

UN befürchten 500 000 zusätzliche Aids-Tote wegen Corona-Krise

vor 2 wochen - 12 Mai 2020 | Afrika

Genf (dpa) - Die Vereinten Nationen befürchten, dass in Afrika durch die Corona-Krise bis 2021 rund 500 000 Menschen zusätzlich an Aids oder damit zusammenhängenden...

Botswana verlängert Sperre

vor 1 monat - 29 April 2020 | Afrika

Windhoek/Gaborone (ste) - In einer Pressemitteilung gab der botswanische Präsident, Mokgweetsi Masisi, gestern bekannt, dass er die infolge der COVID19-Pandemie verhängte Ausgangssperre bis zum 7....

Safaris im Live-Stream: Afrika-Urlaub in Zeiten von Corona

vor 1 monat - 23 April 2020 | Afrika

Nanyuki (dpa) - Ein Löwe sitzt neben einem Busch, guckt sich um und legt sich dann für ein Schläfchen ins Gras. Die Geräuschkulisse zeugt von...

Schwellenländer in der Krise

vor 1 monat - 23 April 2020 | Afrika

Deutsche Presse-Agentur - dpaJohannesburg/Buenos Aires Deutschland setzt bereits erste Lockerungen der Coronavirus-Beschränkungen um - da wird im Süden der Welt noch hart um eine Beschränkung...

Amnesty: Millionen Menschen in Afrika hungern wegen Corona-Lockdowns

vor 1 monat - 20 April 2020 | Afrika

Nairobi (dpa) - Angesichts drastischer Corona-Ausgangsbeschränkungen im südlichen Afrika hat Amnesty International die Regierungen in der Region aufgefordert, ihren Bürgern Nahrungsmitteln zu Verfügung zu stellen....

HRW: Sicherheitskräfte in Burkina Faso haben 31 Gefangene getötet

vor 1 monat - 20 April 2020 | Afrika

Ouagadougou (dpa) - Sicherheitskräfte im westafrikanischen Burkina Faso sollen laut Menschenrechtlern 31 Gefangene getötet haben. Die Männer seien nur wenige Stunden nach ihrer Festnahme am...

G7-Schalte: Macron stellt sich hinter die Arbeit der WHO

vor 1 monat - 17 April 2020 | Afrika

Paris (dpa) - Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach der scharfen Kritik von US-Präsident Donald Trump seine Unterstützung für die Weltgesundheitsorganisation WHO zum Ausdruck...