17 April 2018 | Politik

ACC untersucht Millionentransfer ins Ausland

Windhoek (fis) - Warum hat das Innenministerium mehrere Millionen Namibia-Dollar ins Ausland überwiesen? Dieser Frage geht jetzt die Anti-Korruptionskommission (ACC) nach.

Einer ACC-Mitteilung vom Wochenende zufolge konnte das Innenministerium keinen Nachweis über 16,7 Millionen N$ erbringen, die im Finanzjahr 2016/17 auf fünf Konten im Ausland gezahlt worden sind. „Die ACC hat sich entschieden, eine Untersuchung durchzuführen, um dem Vorwurf auf den Grund zu gehen“, heißt es. Zunächst benötige man dazu den Prüfbericht des Generalbuchprüfers. Außerdem wolle man von Chefbuchprüfer Junias Kandjeke wissen, ob dieser beim Innen- und beim Außenministerium den Nachweis über Verwendung des Geldes angefordert habe.

„Es ist entscheidend, dass diejenigen, denen öffentliche Gelder anvertraut werden, auch dafür Rechenschaft ablegen“, heißt es in der ACC-Mitteilung. Und weiter: „Es ist völlig inakzeptabel, dass der Generalbuchprüfer Jahr für Jahr über Millionen berichtet, die nicht belegbar sind und die verantwortlichen Behörden nichts gegen die verantwortlichen Offiziellen zu tun scheinen.“ Die Anti-Korruptionskommission erwarte von den Behörden, dass diese mit den Verantwortlichen hart ins Gericht gehen, die Ausgaben nicht belegen können.

Im vorangegangenen Bericht des Genaralbuchprüfers (2015/16) zählte dieser das Innenministerium zwar nicht für unbelegbare Ausgaben, aber für die Überziehung des Budgets in zwei Fällen (um 1,6 Mio. N$ und 13,8 Mio. N$) an.

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