19 November 2021 | Tourismus

Abseits der Strecke

Tierreichtum im Mudumu- und Nkasa-Rupara-Nationalpark

Allgemein gilt Namibia als ein arides Land. Bekannt sind Bilder der unendlichen Weiten der Namib- und der Kalahari-Wüste oder von Tierherden, die durch die trockene Savanne des Etoscha-Nationalparks streifen. Das ist jedoch nur ein Teil des Sonnenlandes.

Wiebke Schmidt


In der Sambesi-Region, im Nordosten Namibias, liegen der Mudumu- und Nkasa-Rupara-Nationalpark (ehemals Mamili-Nationalpark). Sie gehören zu den kleineren Parks im Land, doch ist der Tierreichtum unbeschreiblich. Es gibt Löwen, Leoparden, Elefanten, Zebras, Flusspferde, Krokodile und verschiedene Antilopenarten sowie Büffel, die nur im Nordosten Namibias zu sehen sind sowie eine große Vielfalt an Vogelarten.

Mit seinen 1010 Quadratkilometern ist der Mudumu-Nationalpark der größere der beiden Parks. Im Westen bildet der Kwando eine natürliche Grenze. Der Park ist Teil des größeren grenzüberschreitenden Kavango-Zambezi-Schutzgebiets. Er wurde 1990 proklamiert um den Wanderkorridor für Wildtiere zu schützen, die zwischen Namibia, Angola, Botswana und Sambia umherziehen.

Weite Flächen, hohes sandgelbes Gras mit fedrigen Ähren, riesige Bäume, die wie auf erhöhten Inseln stehen, wechseln sich ab. Die Piste besteht zumeist aus weichem Sand. Immer wieder gibt es Wege, die zum Kwando führen. Einen Teil der Strecke fährt man auch direkt an ihm entlang. Auf diese Weise können Hippos beobachtet werden, die am Ufer grasen, im Wasser verschwinden und mit ihren großen Köpfen wieder schnaubend auftauchen. An einigen der Plätze am Ufer kann man eine Rast einlegen.

Nur wenige Kilometer unterhalb des Mudumu-Nationalparks befindet sich der Nkasa Rupara-Nationalpark. Er liegt zwischen den Inseln Nkasa und Lupala am Kwando. Von diesen Inseln bezieht der Park seinen Namen. Die Bezeichnung Mamili ist abgeleitet vom Familiennamen der Häuptlinge des Mafwe-Stammes, die über 100 Jahre über ihr Volk herrschten.

Mit einer Fläche von rund 320 Quadratkilometern ist er einer der kleinsten Parks in Namibia, bildet jedoch das größte zusammenhängende Feuchtgebiet des Landes. Er ist in der Regenzeit und den Monaten danach nicht zu befahren, da der größte Teil seiner Fläche überflutet ist. Seine natürlichen Grenzen sind der Kwando im Westen und der Linyanti im Süden und Osten, der gleichzeitig die Staatsgrenze zu Botswana bildet. Hier haben sich Tiere angesiedelt, die sich dem sumpfigen Gelände angepasst haben. Zu ihnen gehört unter anderem der Ellipsenwasserbock, die Sumpf- und Moorantilope und der Puku, eine weitere Wasserbockart.

Da diese beiden Parks abgelegen und wenig erschlossen sind, werden sie nicht von zu vielen Gästen besucht. Man hat hier die Möglichkeit die Natur ungestört zu genießen und die Tierwelt in aller Ruhe zu beobachten.

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Wie auf kleinen Inseln stehen die großen Bäume im Mudumu-Nationalpark. Foto: Wiebke Schmidt

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Der Mudumu- und Nkasa-Rupara-Nationalpark (ehemals Mamili-Nationalpark) gehören zu den kleineren Parks im Land. Da sie vom Tourismus nicht überlaufen sind, kann man ungestört die Natur genießen. Foto: Wiebke Schmidt

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Ein Teil des Mudumu-Nationalparks besteht aus weiten Flächen und hohem sandgelben Gras. Foto: Wiebke Schmidt


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Der Nkasa-Rupara-Nationalpark, ehemals Mamili-Nationalpark liegt zwischen den Inseln Nkasa und Lupala im Kwando in der Sambezi Region. Foto: Wiebke Schmidt


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Neben dem Kaffernbüffel (Syncerus caffer)., Krokodilen, Flusspferden und unzähligen Vogelarten sind auch Elefanten im Mamili-Nationalpark beheimatet. Foto: Wiebke Schmidt

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Letschwe (Kobus leche) gehören zur Gattung der Wasserböcke. Sie leben in den Feuchtgebieten des Mudumu- und Nkasa-Rupara-Nationalpark. Foto: Wiebke Schmidt


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Der Mudumu- und Nkasa-Rupara-Nationalpark (ehemals Mamili-Nationalpark) gehören zu den kleineren Parks im Land. Da sie vom Toursimus nicht überlaufen sind, kann man in ungestört die Natur genießen. Foto: Wiebke Schmidt


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