01 November 2013 | Bildung

Abiturienten haben gute Chancen auf dem Weltmarkt

Gestern fanden die letzten Prüfungen statt, heute ist Zeit zum Luftholen, morgen steigt der Abschlussball: Die Deutsche Höhere Privatschule (DHPS) entlässt ihren Abiturjahrgang 2013 ins Leben. Ein guter Jahrgang, wie Anita Schröder-Klein, Prüfungsbeauftragte der Kultusministerkonferenz aus Deutschland, findet. Alle 43 Prüflinge haben die Abiturprüfung (DIAP) bestanden. „Ich glaube nicht, dass sie Probleme haben, beispielsweise in Deutschland ein Studium durchzuziehen. Abgänger von deutschen Auslandsschulen werden gern in Deutschland genommen, auch für die Berufsausbildung“, sagt die Oberschulrätin aus Bremen. Das Wissen über Naturwissenschaften (im DHPS-Pflichtlehrplan) sowie die Mehrsprachigkeit seien „gute Voraussetzungen für den Weltmarkt“, findet Schröder-Klein. Und DHPS-Schulleiterin Monika Pfänder ergänzt: „Wir bekommen stets positive Rückmeldungen von Hochschulen aus Deutschland.“ Nach Deutschland wird ungefähr die Hälfte aller diesjährigen Abiturienten gehen, um dort ein Praktikum und/oder Studium aufzunehmen oder eine Berufsausbildung zu beginnen. Andere Abgänger studieren in Südafrika oder bleiben in Namibia. Die Prüflinge seien ihr „hauptsächlich positiv aufgefallen“, resümierte Oberschulrätin Schröder-Klein. Das habe sich besonders beim sogenannten Präsentationsfach gezeigt, das neben einem mündlichen und drei schriftlichen Fächern Teil des geprüften Fächerquintetts ist. Beim Präsentationsfach sucht sich der Schüler ein Thema aus, bereitet dieses auf und stellt dieses mit Hilfsmitteln (elektronische Präsentation, Modell) dar. Es soll ein „problemorientiertes Thema“ sein, die Schüler „sollen argumentieren“, erklärt die Prüfungsbeauftragte – und resümiert: „Das haben die wirklich toll gemacht.“ Themen aus der Gesellschaft, über Geschichte und zu Geografie lagen in der Schülerwahl vorn. Schröder-Klein fand diese „äußerst spannend“ und mit „viel Tiefgang“. Und: „Da wird viel Detailwissen präsentiert, ich habe hier und da auch etwas Neues erfahren.“ Sie weist darauf hin, dass Fähigkeiten wie selbständiges Auftreten in der Wirtschaft immer mehr gefordert seien. Auch die Lehrer hätten ihren Teil dazu beigetragen. „Die haben sich sehr gut und fundiert in die Themen der Schüler eingearbeitet. Ich war sehr angetan von der Arbeit der Lehrkräfte, von deren Professionalität und Kompetenz“, sagt die Prüfungsbeauftragte abschließend. Stefan Fischer

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