14 Oktober 2021 | International

„Star Trek“-Ikone Shatner ist wirklich ins All geflogen

Als „Captain Kirk“ wurde William Shatner zur „Star Trek“-Ikone. Jetzt ist der kanadische Schauspieler mit einem Raumschiff von Amazon-Gründer Jeff Bezos erstmals wirklich in den Weltraum geflogen. Prinz William kritisiert den Flug ins All.

Van Horn (dpa) - Im knallblauen Raumanzug klettert William Shatner aus der Raumkapsel, umarmt Amazon-Gründer Jeff Bezos - und dann muss sich die gerade zum ersten Mal wirklich ins All geflogene „Star Trek“-Ikone erstmal sammeln. „Es war unbeschreiblich“, sagt der sichtlich tief bewegte frühere „Captain Kirk“-Darsteller unter Tränen, während Bezos, der seine Rakete für den Flug zur Verfügung stellte, Champagner in die westtexanische Wüste spritzt.
„Jeder Mensch auf der Welt muss das machen, jeder muss es sehen“, sagt der 90 Jahre alte kanadische Schauspieler. Shatner ist nun der älteste je ins All gereiste Mensch. „Diese Erfahrung hat mich so bewegt. Ich bin so voller Emotionen. Ich bin überwältigt, ich hatte ja keine Ahnung.“
Zuvor hatte Shatner am Mittwoch an Bord des Raketensystems „New Shepard“ von Bezos' Raumfahrtfirma Blue Origin einen rund zehnminütigen Ausflug ins All unternommen. Gemeinsam mit ihm flogen der frühere Nasa-Ingenieur Chris Boshuizen, der Unternehmer Glen de Vries und die stellvertretende Chefin von Blue Origin, Audrey Powers. Das Raketensystem „New Shepard“ fliegt - anders als das fiktionale „Raumschiff Enterprise“ - weitgehend automatisiert. Die während des Fluges von der Rakete abgetrennte Kapsel erreichte eine Höhe von rund 107 Kilometern über der Erde, zeitweise mit Schwerelosigkeit, bevor das wiederverwendbare Objekt abgebremst von großen Fallschirmen wieder landete.
Der eigentlich für Dienstag geplante Flug war wegen stärkerer Winde zuvor um einen Tag verlegt worden. Wegen zahlreicher technischer Überprüfungen verschob sich der Start am Mittwoch dann noch einmal um mehr als eine Stunde.
Prinz William kritisierte den Ausflug ins Weltall. Wichtiger als nach bewohnbaren Planeten im Weltall zu suchen, sei die Suche nach Lösungen für den Klimawandel, sagte er gegenüber BBC. „Die schlauesten Köpfe der Welt sollten sich darauf konzentrieren, diesen Planeten zu reparieren, statt zu versuchen den nächsten Ort zu finden, an den man gehen kann, um dort zu leben“, so der Prinz weiter.

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