09 Juni 2021 | Politik

Zukunftspläne der PDM

Windhoek (cr/nve) • Die Partei „Popular Democratic Movement“ (PDM) hielt am vergangenen Samstag in Windhoek ihre jährliche Sitzung des Zentralkomitees ab. Gestern gab der Generalsekretär Manuel Ngaringombe daraufhin eine Erklärung zum Ergebnis dieser Sitzung ab. Das Zentralkomitee diskutierte eine große Anzahl von Themen. Dazu gehörten unter anderem die Wahl von Mitgliedern zur Besetzung von Vakanzen im Nationalen Exekutivkomitee (NEC), die anstehende Wahlprüfungskonferenz und der finanzielle Beitrag der öffentlichen Amtsträger der Partei.

Die PDM hat ihre Wahlüberprüfung und Grundsatzkonferenz für den 21. bis 25. Juni 2021 angesetzt. Die Wahlüberprüfung wird laut Ngaringombe der Partei dabei helfen, ihre Leistung während der Präsidentschafts- und Nationalversammlungswahlen 2019 und der Regionalrats- und Kommunalwahlen 2020 zu überprüfen, die wiederum das Strategiedokument der Bewegung für 2021-2025 hervorbringen soll.

Ebenfalls hat die Partei eine vollwertige Containerklinik den Einwohnern von Grünau gespendet, welche das Manifest der Partei, das von „Ein Wahlkreis – eine Klinik“ spricht, in die Tat umsetzt.

Laut Ngaringombe beschloss das Zentralkomitee auch, dass die öffentlichen Amtsträger der Bewegung, d.h. die Mitglieder des Parlaments, die Regionalräte und die Gemeinderäte, einen monatlichen finanziellen Beitrag an die Partei leisten sollen. Diese monatlichen Beiträge werden die Partei bei der Durchführung ihres Aktionsprogramms unterstützen.

Ferner habe Parteipräsident McHenry Venaani am vergangenen Samstag angekündigt, dass innerhalb der nächsten zwölf Monate 1 000 Bäume im Land gepflanzt werden sollen. Die Initiative soll den Weg einer umweltbewussten (Geo-)Politik bekräftigen. Venaani verweist auf soziale und wirtschaftliche Schäden, die durch den weltweiten Temperaturanstieg in den kommenden Jahren entstehen würden. „Unsere natürlichen Ressourcen sind durch den Klimawandel, die Umweltzerstörung und den Verlust unserer Artenvielfalt in einem noch nie dagewesenen Ausmaß bedroht“, betont er. Mit der Anpflanzung der Bäume könne man einen nachhaltigen Beitrag leisten, um gegen diese Entwicklungen anzukämpfen. Er fordert Industrieländer dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und die vereinbarten Entwicklungshilfen einzuhalten. Nur so sei es möglich, die von den Vereinten Nationen festgelegten SDGs („Sustainable Development Goals“) auch vor Ort zu erreichen. Dieser Zusammenhang sei bisher kaum zur Sprache gekommen, so Venaani.