30 Oktober 2019 | Geschichte

Vor 50 Jahren

DER SCHWÄRZESTE TAG IN DER WALLSTREET

New York - 16,4 Millionen Aktien - dreimal so viel wie an den bis dahin hektischsten Tagen - wurden an dem schwärzesten Tag der New Yorker Börse, dem 29. Oktober 1929, auf den Markt geworfen. Der Börsenindex purzelte um 43 Punkte herunter. Milliarden Dollars wurden in wenigen Stunden verloren. Der „Ticker” blieb mehr als eine Stunde hinter den einander jagenden Hiobsbotschaften zurück: Millionäre hatten ihr ganzes Vermögen verloren – und wußten es noch gar nicht.

Dieses Ereignis vergiftete die wirtschaftliche Atmosphäre für viele Jahre, nicht nur in den USA. Der Börsenindex, der an dem schwarzen Tag auf 275 gestanden hatte, sank bis Mitte November 1929 auf 224. Zweieinhalb Jahre später, am 8. Juli 1932, stand der Börsenindex auf einem Zwergsatz von 58,46.

Dies war die Fernwirkung der bisher größten Spekulationskrise der Welt. Sie war nicht unerwartet gekommen, aber alle Warnungen waren ohne Wirkung geblieben. Die Börse war seit Anfang Januar 1929 nervös, was sie aber nicht hinderte, im Juli in einem tollen Totentanz noch einmal um mehr als 100 Prozent zu steigen. Aber im September begann die Krise.

DIE SCHULPFLICHT

Windhoek - Die Abteilung für das Erziehungswesen weist in einer Presseerklärung auf verschiedene Bestimmungen hinsichtlich des Schulbesuchs weißer Kinder hin, über die „offenbar einiger Zweifel herrscht”. Ein Kind, das vor dem 30. Juni eines Jahres sechs Jahre alt geworden ist, kann in demselben Jahr in eine Schule aufgenommen werden. Das bedeutet, dass ein Kind fünfeinhalb Jahre oder älter sein muss. Die Eltern sind jedoch nicht verpflichtet, ein Kind in diesem Alter einzuschulen.

Erreicht ein Kind am 1. Januar oder danach eines jeweiligen Jahres das Alter von sieben Jahren, sind seine Eltern verpflichtet, es in dem Jahr einzuschulen. Ferner sind Eltern verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder bis zu dem Alter von 16 Jahren regelmäßig die Schule besuchen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass das betreffende Gesetz ein Mindestalter für den Schulabgang und nicht eine bestimmte Klasse vorschreibt. Es gilt als ein Verstoß gegen das Gesetz, wenn Kinder im schulpflichtigen Alter die Schule nicht regelmäßig besuchen oder ein Arbeitgeber solche während der regulären Schulzeit in seinem Dienst hat.