24 Mrz 2016 | Kultur & Unterhaltung

Vize-Premierministerin eröffnet geschichtsträchtige Ausstellung / 26 Jahre der Druckkunst

Windhoek (lke). Vergangenen Montag haben Hunderttausende die Unabhängigkeit gefeiert, die sich dieses Jahr zum 26. Mal jährt. Aber es gibt auch etwas anderes zu feiern. Zum Beispiel 26 Jahre, in denen Künstler eine große Vielfalt an gedruckten Kunstwerken geschaffen haben. Das Franco-Namibian Cultural Centre (FNCC), die Nationalgalerie und das John Muafangejo Art Centre (JMAC) widmen dieser Kunstform und den Künstlern nun eine Ausstellung. Bei der Eröffnung gab es prominente Unterstützung. Denn nicht ohne Grund war die Straße vor dem FNCC teils gesperrt. Nandi-Ndaitwah Netumbo, stellvertretende Premierministerin und Ministerin der internationalen Beziehungen, eröffnete am Dienstag die Ausstellung. „Künstler sind unsere Ohren, unsere Augen, unsere Aktivisten und unsere Stimme“, sagte sie bei der Zeremonie und lobte, dass vor allem die Printkunst dafür gesorgt habe, namibische Kunst auch im internationalen Vergleich zu etablieren. Und der stellvertretenden Premierministerin ist die Kunstszene keinesfalls unbekannt. Sie war selbst Kunststudentin und hat viel von John Muafangejo, dem Pate und Mitbegründer der namibischen Print-Kunst, gelernt. Neben der stellvertretenden Premierministerin hielt auch die Schirmherrin der Ausstellung, die französische Botschafterin Jacqueline Bassa-Mazzoni, eine Rede. Wegen des Terroraktes in Brüssel am vergangenen Dienstagmorgen begann sie ihre Rede mit einer Schweigeminute. Die Ausstellung verteilt sich auf das FNCC und die Nationalgalerie, zusätzlich wird es am 29. März um 17.30 Uhr einen Workshop und am 31. März einen Kunst-Talk geben. Beide Veranstaltungen finden im FNCC statt.