29 Juli 2021 | Leserpost

Verkehrter Eindruck erweckt

Re: UN soll Fracking verbieten (AZ, 16. Juli 2021)

Sie erwähnen in ihrem Artikel viele Namen und erwecken den Eindruck, dass es sich dabei um ausgewiesene Experten handelt. Dies ist allerdings nicht der Fall. Es handelt sich durchweg um ideologisierte Aktivisten. De Facto lässt sich wohl weltweit kein Experte finden, der in dem sogenannten Fracking eine Hochrisiko-Technologie sieht, zumindest ist mir keiner bekannt. Sämtliche Studien des Umwelt-Bundesamtes und des Wissenschaftsministeriums haben dies gezeigt. Gleiches gilt auch für die „Kopenhagener Erklärung“ der Geologischen Ämter Europäischer Staaten. Ich bin auch ein stark engagierter Kämpfer gegen den Klimawandel und plädiere überall für den Ausstieg aus den fossilen Energien. Dieser Sache ist aber nicht gedient, wenn man sich von der Wissenschaft abwendet. In Ihrer unwissenschaftlichen Ideologisierung machen sich die von Ihnen genannten Institutionen nur lächerlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die UN so einen Unsinn mitmacht. Der geologische Dienst Namibias ist fachlich ausgezeichnet besetzt und man sollte nicht meinen, die würden nur Unsinn machen, nur weil es „geldgierige Schwarze“ sind (P.S.: Die Chefin ist eine Weiße).

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