02 April 2019 | Unfälle

Verkehrsunfälle fordern neun Menschenleben

Windhoek/Grootfontein/Okahandja (nic) – Neun Menschen kamen nach Polizeiangaben am vergangenen Wochenende auf den Straßen Namibias ums Leben. Wie im gestern veröffentlichten Kriminalbericht ausgeführt, kam es zunächst am Freitagmorgen auf der Schotterstraße zwischen Grootfontein und Coblenz zu einem Unglück, nachdem der Reifen eines Pkws geplatzt war. Das Fahrzeug hat sich daraufhin überschlagen, wobei die beiden Personen Hosea Uariuani (38) und Lukas Petrus Shikongo (21) verstarben, erläuterte die Polizei.

Noch am gleichen Tag, gegen 20.30 Uhr, kam es gemäß den Behörden zu einem weiteren Unfall in Okahandja. Dort habe der 51-jährige Josef Immanuel versucht die Schnellstraße zu Fuß zu überqueren, als er von einem Fahrzeug erfasst worden und im Krankenhaus schließlich seinen Verletzungen erlegen sei.

Samstagabend, gegen 20 Uhr, sei zudem ein Fahrzeug auf der Schotterstraße zwischen Klein Aub und Maltahöhe in eine Eselskarre gerast, wobei Daniel Hanse (31), Mitfahrer auf dem Gespann, tödlich verletzt worden sei. Der Autofahrer sei noch unbekannt, es sei jedoch das Kennzeichen N45435W am Unglücksort gefunden worden.

Am Sonntag mussten laut Polizei drei weitere Fußgänger ihr Leben lassen, als sie versucht haben, eine Straße zu überqueren. So sei gegen 18 Uhr die 41-jährige Ester Paulus zwischen den Dörfern Olukonda und Onethindi in der Oshikoto-Region tödlich von einem Fahrzeug erfasst worden sowie gegen 20 Uhr ein männlicher Passant bei Okondjatu. Seine Identität sei noch unklar. Gegen 20 Uhr wurde schließlich der 39-jährige Ngaveziikame Hei auf der B14 bei Okondjatu von einem passierenden Wagen angefahren und erlag wenig später seinen Verletzungen.

Am gleichen Tag starben zudem zwei Menschen auf der Straße zwischen Okahandja und Otjiwarongo, als dort ein Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und sich dieses daraufhin überschlagen habe. Der 50-jährige Mann und ein zweijähriger Junge seien noch am Unglücksort verstorben.