09 Juli 2019 | International

Tunesien und Elfenbeinküste im Viertelfinale

Suez/Ismailia (dpa) - Tunesien hat am Montag für eine Überraschung gesorgt und den viermaligen Afrika-Meister Ghana aus dem Afrika-Cup geworfen. Die Nordafrikaner besiegten im Achtelfinale das Team mit dem Hoffenheimer Fußball-Bundesliga-Profi Karim Adams im Elfmeterschießen mit 5:4, nachdem es nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 1:1 (1:1, 0:0) geheißen hatte. Der Afrika-Cup-Sieger von 2003/04 trifft nun in der Runde der letzten Acht auf das Überraschungsteam aus Madagaskar.

Die Tunesier führten bis in die Nachspielzeit durch das Tor von Taha Yassine Khenissi nach 73. Minuten, ehe seinem erst zwei Minuten zuvor eingewechselten Landmann Rami Bedoui per Kopf ein Eigentor (90.+2) unterlief. Bis dahin hatte das Team Ghanas das Spiel dominiert, seine Chancen aber ungenutzt gelassen. Im Elfmeterschießen war der erst zum Ende der Verlängerung eingewechselte Torhüter Farouk Ben Mustapha der Held, der einen Strafstoß von Caleb Ekuban parierte.

Zuvor war auch Mitfavorit Elfenbeinküste ins Viertelfinale eingezogen. Die Mannschaft des Mainzers Jean-Philippe Gbamin setzte sich in Suez gegen Mali mit 1:0 (0:0) durch. Den Siegtreffer markierte Wilfried Zaha in der 76. Minute. Die Elfenbeinküste trifft nun im Viertelfinale auf Algerien, das am Sonntag durch ein 3:0 gegen Guinea weitergekommen war. Foto: dpa