29 Juni 2018 | Sport

Surfpassion: 50 Stunden im Flieger für die perfekte Welle

Swakopmund/Walvis Bay (er) – Zahlreiche Surfer haben sich gestern erneut bei der sogenannten Donkey-Bucht bei Pelican Point angesammelt und auf die große Welle gewartet. Allerdings gab es dieses Mal nicht die erwartete Dünung, teilte ein Surfer der AZ vor Ort mit.

Während der Wintermonate ist die Donkey-Bucht bei Surfern sehr beliebt – es wird dann als einer der besten Surf-Plätze der Welt beschrieben. „Dort habe ich die absolut beste Welle ich meinen ganzen Leben gesehen“, zitierte das Onlinemagazin Surfline den Surfer Koa Rothman. Rothman ist einer von vielen Surfern aus Hawaii, die diese Woche nur für ihren Lieblingssport nach Namibia angereist waren.

Auch dabei Brett Barley und Oliver Kurtz. Der US-Amerikaner Barley ist ebenfalls ein bekannter Surfer und hat zahlreiche internationale Sponsoren hinter seinen Namen. „Barley und Kurtz haben spontan 3000 US-Dollar für Ihre Flugkarten gezahlt, um die 20-Sekunden langen Barrel zu surfen“, hieß es im Surfline-Magazin.

Von den Fidschi-Inseln ist Nathan Florence angereist – er habe mehr als 50 Stunden im Flieger gesessen, um bei Donkey-Bucht zu surfen. „Als ich hier angekommen bin, war es einfach verrückt“, wird er zitiert.

Die Dünung in dieser Woche ist allerdings vorerst vorbei. Der nächste Wellengang wird am Montag erwartet. Die von rechts nach links brechenden hohlen Wellen konnten für mehrere hundert Meter gesurft werden – Ein Online-Video zeigt Rothman, der mehr als eine Minute lang auf einer Welle surft.