29 September 2011 | Branche

Suche nach dem letzten Gefecht

Windhoek - Heute Abend wird Carsten Möhle von Bwana Tucke-Tucke in den Räumlichkeiten der Wissenschaftlichen Gesellschaft um 19 Uhr über seine Expedition zum Auffinden des letzten Gefechtsfeldes des Hottentottenkrieges 1908 berichten. Damals standen sich 400 deutsche Soldaten und 400 Hottentotten gegenüber.
Diesen November will Möhle gemeinsam mit einem Team, darunter auch Prof. Haack aus Südafrika, und acht Touristen in den Kgalagadi-Trandsfrontier-Park reisen. Bei einer Exkursion 2010 hatte er bereits anhand von Konservendosen den Anmarschweg des deutschen Kamelreiter-Korps ausfindig gemacht und dokumentiert. Nun gilt es, die genaue Stelle zu finden, wo letzteendlich das Gefecht stattfand. "Es ist ein bisher weißer Fleck in der Geschichte. Niemand hat die Gräber der Gefallenen gefunden. Doch wir haben gute Anhaltspunkte und hoffen demnächst, die Geschichte des Parks vervollständigen zu können", meint Möhle. Der Vortrag wird die Vorbereitungen für die 12-tägige Expedition beschreiben. Dazu wurden historische Karten vorbereitet, damit sich die Anwesenden genauere Vorstellungen können.