30 Juni 2017 | Polizei & Gericht

Rentner erleiden Rückschlag

Windhoek (ms) - Die rund 10000 ehemaligen Mitglieder des Rössing-Pensionsfonds sind bei dem Versuch gescheitert, ihre Beteiligung an den Überschüssen des Fonds zu erhöhen. Die Niederlage ergibt sich aus einem heute gefällten Urteil des Obersten Gerichts, wonach die Geschäftsführung von Rössing befugt war, im April 2012 eine Neuverteilung der damals bereits über 450 Millionen N$ betragenden Überschüsse des Fonds zu verfügen. Im Rahmen dieser Entscheidung sollen 52 Prozent der Überschüsse an die Firma Rössing Uranium gehen und 33 Prozent auf die aktiven Mitglieder des Pensionsfonds entfallen. Gemäß der Umgestaltung sind den ehemaligen Mitgliedern des Fonds nur 15 Prozent der Überschüsse zugedacht, was diese als unfair empfinden, da zuvor allen drei Parteien mit jeweils 33 Prozent an den Überschüssen beteiligt waren.