17 September 2019 | Sport

Reitturnier in Okahandja lockt zahlreiche Zuschauer

Die 61. Ausgabe des jährlichen großen Dressur- und Springturniers des Reitclub Okahandja war auch in diesem Jahr mit rund 80 Teilnehmern gut besucht. Trotz starken Windes und Staub zeigten Pferd und Reiter großes Können. Die Juniorin Jayd Bassi-Hanssen und Okonjima Assegai Scandal aus Otjiwarongo sicherten sich den Pokal der Stadt Okahandja als erfolgreichstes Paar im Springen. Den Bürgermeister-Pokal gewann als beste Erwachsenenreiterin Kate Alison, die gleich mit drei Pferden in den Springen über 1,20 Meter antrat, auf Seeis Shelton. Das Swakopmunder Paar Emily Braune und Baron von Sphinxblick sicherte sich zum zweiten Mal in Folge den Pfohls-Pokal für die beste Kinderreiterin in Dressur und Springen auf einem Pferd, während sich Taria Britz und ihre Stute Manna from Heaven den Clydon-Namibia-Pokal als beste Kinderreiterin im Springen holten.

Auf dem Dressurplatz war es in den Kinderklassen vor allem ein junges Paar aus Windhoek, das von sich Reden machte. Rachel Grace Frankle und ihr Pony Captain Jack Sparrow holten sich zum großen Stolz von Trainerin Alexandra Röhl gleich vier mal Gold in den Novice und Elementary Dressuren der Kinderklasse.

Bei den Junioren und Erwachsenen glänzten in den Novice Dressuren Noag Kairua auf Okakambe Coster und Okakambe Samson sowie Laura Pflippen auf Davetsaub Diana. In der Novice und Elementary Klasse gewann Yvonne le Roux auf Seeis Contanus. In der zweiten Elementary und der Elementary-Medium hatten Kirsten Chiappini und Playboy die Nase vorn.

Über 70 cm waren es wieder Rachel Grace Frankle und Captain Jack Sparrow, die gleich zweimal den Sieg holten. Doch auch die Kolleginnen hielten mit - zum einen die erfahrene Reiterin Tanja Bauer auf ihrem jungen Wallach Passier & Sohn Seeis Arvado. Zum anderen die in diesem Jahr im Turniersport eingestiegene Schülerin Shani Friede auf dem 18-jährigen Schimmel Max.

In den 80cm Klassen gab es eine Vielzahl von Gewinnerinnen, darunter Michelle Leuschner (MMS Scarlet), Zoe Veldsmann (Espanje), Maike Busch (Sphinxblick Chinook) und Juanita van Rensburg (Midgard Andiamo).

Über 20 Paare gingen in den Springen über 90cm an den Start und zeigten fehlerfreie und schnelle Ritte. Dabei lieferten sich Taria Britz (Manna from Heaven) und Emily Braune (Moritz) spannende Duelle um Gold und Silber.

Auch die Einmeterklasse war mit 17 Paaren gut besetzt. Mit einem ersten und zwei zweiten Plätzen meldeten sich hier Kordula Voigts und Zonjati Bon Gondolier zurück. Einen ersten und einen dritten Rang erzielte Lexine Mills auf Zonjati Khaleesi. Auch Stefne van der Westhuizen und Magical Mistress griffen mit einem Sieg in das Geschehen ganz oben ein.

Im Sky-Way-Derby über einen Meter gab es nur zwei fehlerfreie Ritte. Im Stechen profitierten Laura Pflippen und Davetsaub Diana von ihrem Heimvorteil und gewannen mit 45,48 Sekunden knapp vor Anja Becker und Seeis Mulan (46.12 Sekunden). Platz drei ging an Laura Pflippen (Bella Mia).

Bei den Reitern in der 1,10 Meter Klasse fiel gleich zu Beginn Jenna Gilchrist aus; ihr Wallach Davetsaub Lagan verpasste ihr eine Kopfnuss, die eine Gehirnerschütterung zur Folge hatte. In einem stark reduzierten Feld waren es dann Silvia Kleyenstüber (Rathmor Water Ford), Jayd Bassi Hanssen (M&A’s Caskari ) und Jessica Kreiner (Seeis Mon Gold), die sich die Medaillenplätze sicherten.

Die Open Klasse bestritten sechs Pferde, drei davon geritten von Kate Alison aus Windhoek, die mit Seeis Shelton und Carlotta jeweils einen ersten und einen zweiten Platz belegte. Dieselbe Bilanz wies auch Michelle Künzle auf Voigtskirch Sovereign vor. Doch im Skyway-Investment-Derby blieb nur ein Paar fehlerfrei: Jayd Bassi-Hanssen auf Okonjima Assegai Scandal.

Eine weitere Besonderheit war in diesem Jahr das Kostümreiten, das mit 16 Teilnehmern ein voller Erfolg war. Den Sieg ergatterte die 9-jährige Emily le Roux auf ihrem Pony Sandy.