24 Dezember 2020 | Wirtschaft

Ombudsmann kritisiert

Beschaffungskommission wehrt Beschuldigung ab

Windhoek (OT/hf) - Die Zentrale Beschaffungskommission Namibias wehrt sich gegen den kritischen Befund des Ombudsmannes, der das Verfahren zur Anstellung von Personal scharf kritisiert. Die Kommission (CPBN: Central Procurement Board of Namibia), früher und vor ihrer Neukonstituierung bekannt als Tender Board, reagiert betroffen auf die Beschuldigung des Ombudsmannes, dass das Anstellung bei CPBN „unregelmäßig, unfair und voreingenommen“ erfolge. Die Kommission steht außerdem wiederholt in der öffentlichen Kritik, wie sie lukrative Regierungsaufträge verteilt und zuerkennt.

Die Kommission beanstanded Sachfehler und Ungenauigkeiten im Befund des Ombudsmannes, die dem Ruf der Kommission schaden könnten. „Im Bewusstsein des öffentlichen Interesses ist die Kommission jedoch entschlossen, einem fairen und gerechten Einstellungsverfahren zu folgen, jedem Namibier die gleiche Chance bietet“, erklärt die CPBN-Sprecherin Johanna Kambala. Das Verfahren soll unter Mitwirkung von Interessenträgern revidiert werden. „Die Kommission bemüht sich um ein faires, gut dokumentiertes Einstellungsverfahren, das von unseren Buchprüfern und jeglicher befugten Instanz eingesehen werden kann.“ Dieser Vorgang werde dem Ombudsmann mitgeteilt. Gleichzeitig nehme die Kommission die Empfehlungen des Ombudsmannes zur Kenntnis, das Werbe- und Einstellungsverfahren zu revidieren und mögliche Disziplinarschritte gegen Angestellte einzuleiten, von denen der Ombudsmann annimmt, dass sie im Rekrutieungs- und Einstellungsverfahren für bestimmte Posten nachlässig gehandelt hablen. Die Revision werde im Rahmen des betriebsinternen Regelwerks vorgenommen, so Kambala.