19 Januar 2021 | Bildung

NSFAF-Regionalbüros gefordert

Windhoek/Rundu (Nampa/sb) • Die Studenten der Namibischen Universität (UNAM) in Rundu verlangen, dass der Namibian Students Financial Assistance Fund (NSFAF) eine Änderung der derzeitigen Struktur vornimmt und mehrere Büros in den verschiedenen Regionen einrichtet, an die persönliche Anfragen gerichtet werden können.

Ansfried Moyo, ein Mitglied des UNAM-Studentenrats (Student Representative Council, SRC), gab an, dass eine Dezentralisierung dringend nötig sei, da die Dienstleistung des derzeit einzigen NSFAF-Büros landesweit, das sich in Windhoek befindet, Verbesserung bedarf. „Viele Studenten haben Darlehensverträge mit dem Fonds abgeschlossen, allerdings treffen die Zahlungen entweder verspätet oder gar nicht ein“, so Moyo. Die Studenten müssten weite Strecken zurücklegen, um die Angelegenheiten klären zu können. Nur diejenigen, die in der Lage waren, nach Windhoek zu reisen, haben die finanzielle Unterstützung pünktlich und wie vereinbart erhalten“, hieß es ferner. Allein in Rundu sollen derzeit 97 Studenten auf Zahlungen von NSFAF warten.

„NSFAF hat zahlreiche regionale Büros im Jahr 2019 geschlossen, nachdem bekannt wurde, dass einige Studentenvertreter diese missbraucht haben“, erklärte unterdessen der NSFAF-Geschäftsführer, Kennedy Kandume. Ihm zufolge schickt der Fonds bei Bedarf normalerweise Teams in die Regionen, um kritische Fragen der Studenten zu beantworten.