28 Juli 2021 | Lokales

Noch Hilfsgüter überreicht

Swakopmund/Windhoek (er) - Eine weitere Lieferung medizinischer Ausrüstung aus Deutschland ist in Namibia gelandet. Gespendet wurden Beatmungsgeräte und relevante Zubehörteile, Pulsoximeter und PCR-Testkits im Wert von mehr als 242 000 Euro (rund vier Mio. N$). Die Spende hat Deutschlands Botschafter in Namibia, Herbert Beck, am Montag an die Vizegesundheitsministerin Esther Muinjangue überreicht.

Laut einer schriftlichen Erklärung wurde die Spende durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und des hiesigen Gesundheitsministeriums ermöglicht. Diese Lieferung ist eine von mehreren gespendeten Sendungen mit einem Gesamtwert von rund 11,2 Mio. Euro (etwa 190 Mio. N$).

Während der offiziellen Spendenübergabe sagte Botschafter Beck, dass die Ausrüstung Namibia im Kampf gegen die schweren Auswirkungen der dritten COVID-19-Infektionswelle unterstützen werde. Er kündigt auch Deutschlands Unterstützung bei der Impfkampagne an. „Und ich hoffe, dass wir auch in diesem Zusammenhang bald Unterstützung liefern“, so Beck.

Ihm zufolge beinhaltet die Unterstützung aus Deutschland mehr als nur medizinische Ausrüstung. Demnach stellt die GIZ im Auftrag des BMZ seit 2020 finanzielle Mittel zur Verfügung, um Partnerorganisationen in Namibia zu unterstützen. Das Ziel liege darin, nicht nur die Verbreitung des Virus sondern auch die Auswirkungen der Coronakrise einzudämmen. Dazu gehörten unter anderem die Ausbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung in informellen Siedlungen und ländlichen Gebieten sowie die Unterstützung von kleinen und mittelständischen Unternehmen (MSME), um die wirtschaftlichen Auswirkungen zu reduzieren.