13 Mai 2019 | Wirtschaft

Namibischer Uransektor auf dem Vormarsch

Windhoek (nic) – Namibia verfügt über einen „pulsierenden“ Uransektor, dessen Erträge in den kommenden Jahren steigen werden. Davon geht die Standard Bank nach eigenen Angaben aus, die hierzu am Mittwoch vergangener Woche eine Mitteilung veröffentlichte. Dieser zufolge liefere Namibia derzeit fünf Prozent der weltweiten Uranoxidproduktion und stehe damit im internationalen Vergleich an sechster Stelle. „Dabei zeigen Prognosen, dass die hiesigen Uranminen Reserven haben, sodass sie bis zum Jahr 2035 insgesamt zehn Prozent der weltweiten Produktion herstellen könnten“, lautet es in der Mitteilung. Daraus schlussfolgere die Bank schließlich, dass der Sektor „nicht nur dazu beitragen werde, dass das Land seine sozioökonomischen Entwicklungsziele erreicht, sondern auch zur weltweiten Nutzung sauberer Energie“.

Seit 2016 habe die Produktion Jahr für Jahr zugenommen, lautet es weiter, wobei vor allem von der Husab-Mine ein erheblicher Wachstumsbeitrag erwartet werde. Laut der Landeszentralbank, Bank of Namibia, stieg die Uranproduktion im Jahr 2018 um 64,8 Prozent, sodass die Einnahmen aus den Uranexporten von 4,7 Milliarden N$ im Jahr 2017 auf neun Milliarden N$ im Jahr 2018 gestiegen seien.

Für die kommenden Jahre sei zudem die Erschließung von fünf potenziellen Minen vorgesehen. Dazu zählen laut der Standard Bank das Etango-Projekt von Bannerman Resources, Norasa-Uranium von Valencia Uranium und Reptilien Uranium von Tubas und Tumas Projects.