05 Juni 2018 | Tourismus

Namibias Tourismus- und Reisemesse verzeichnet Erfolge

Windhoek (ws) - Auch in diesem Jahr zeigten sich die Organisatoren der Namibia Tourism Expo 2018 (NTE) zufrieden mit dem Verlauf der 20. Tourismus- und Reisemesse in Namibia, die vom 30. Mai bis zum 2. Juni auf dem Windhoeker Messegelände ausgerichtet wurde. Auch wenn 9% weniger Gäste als im vorangegangenen Jahr die Ausstellung besuchten, so war der NTE-Ausrichter Namibia Media Holdings (NMH) hinsichtlich der flauen wirtschaftlichen Lage glücklich über den Zulauf.

Auch haben dieses Mal weniger Aussteller teilgenommen. Das lag zum Teil daran liegen, das in der Mopane-Halle, die sonst ebenfalls dafür zur Verfügung stand, komplett für diverse Kochshows und deren Zuschauer ausgestattet war. Insgesamt wurden 18887 Besucher gezählt, wobei NMH sich das Ziel von 20000 gesetzt hatte - Albe Botha, NMH-Geschäftsführer, zeigte sich aber dennoch zufrieden.

Und wieder konnte die NTE einige Höhepunkte verzeichnen, denn das Angebot war außerordentlich breitgefächert. Dazu zählte die Wahl der (Klein)Stadt des Jahres, wobei Oranjemund als Stadt, die erst seit kurzem der Öffentlichkeit zugänglich ist, in Namibia prompt als Gewinner gekürt wurde. Davor wurden bereits die besten Gästebetriebe und Reiseunternehmen mit RTA-Awards für nachhaltigen Tourismus belohnt. In diesem Jahr gab es viel mehr Stände, die mit einem goldenen oder silbernen Zertifikat ausgezeichnet wurden; neun goldene und 14 silberne Auszeichnungen wurden vergeben. Die Auszeichnung für den besten Standauftritt ging an das Obelix Guesthouse in Lüderitzbucht.

Zur Unterhaltung trat die junge Südafrikanerin Corli du Toit auf, die ihr Können mit einem Jo-Jo unter Beweis stellte. Natürlich durfte die alljährliche Brautschau nicht fehlen und es wurde das Brautpaar des Jahres gewählt. Absoluter Höhepunkt war die Verlosung eines Autos, das von Elizabeth Meyer nach einem nervenaufreibenden Glückspiel gewonnen wurde.

Der eine oder andere Gast wunderte sich über verschiedene Aussteller, die offensichtlich nichts mit dem Tourismussektor zu tun hatten. Einige fragten sich, warum mancher Stand nur selten bzw. gar nicht besetzt war und auch bezüglich der Verpflegung gab es Besucher, die über das Angebot enttäuscht waren. Doch grundsätzlich fiel die Resonanz positiv aus.