04 November 2013 | Lokales

Lobby für aufbereitetes Wasser stärken

Windhoek (fis) • Mit einem Besuch der Wasseraufbereitungsanlage am Goreangab-Damm in Windhoek sowie dem Von-Bach-Damm bei Okahandja ist die Internationale Konferenz des Internationalen Wasserverbandes (IWA) am Samstag zu Ende gegangen, die zuvor die ganze Woche in Windhoek stattgefunden hat. Dabei wurde auf die Wichtigkeit der Nutzung von aufbereitetem Wasser für menschlichen Konsum hingewiesen. Rund 170 Delegierte der Wasserkonferenz hatten beide Reservoirs, aus denen die Hauptstadt ihr Trinkwasser bezieht, besucht. Piet du Pisani, Konferenzvorsitzender und Wasseringenineur der Stadtverwaltung Windhoek, sprach sich in seiner Abschlussrede für die Wichtigkeit der Nutzung von aufbereitetem Wasser aus. Dazu müssten auch in der Fachwelt gewisse „Stigmas“ überwunden werden, sagte du Pisani. Wenn sich die Experten des Wasserwesens nicht einig seien, würde dies das größte Hindernis bei der Nutzung von aufbereitetem Wasser sein. Fachgerecht behandelt könne das Wasser völlig sicher für den menschlichen Gebrauch sein, betonte der Konferenzleiter. Der Experte erwähnte mit Verweis auf entsprechende Berichte, dass beispielsweise Südafrika bald in große Schwierigkeiten bei der Versorgung von Trinkwasser komme. Bis zum Jahr 2018 seien rund 80 Prozent der Trinkwasserversorgung dermaßen verschmutzt, dass das Wasser mit der jetzigen, in dem Land verfügbaren Technologie nicht gesäubert werden könne. Dies bedeute, dass große Teile der Gauteng-Provinz ohne sicheres Trinkwasser dastehe, wenn keine neue Ressource gefunden wird.